Toyota Yaris Cup startet in seine sechste Rennsaison

      Toyota Yaris Cup startet in seine sechste Rennsaison

      Er ist immer noch schnell, cool und fit wie im ersten Jahr: Der Toyota Yaris in der Cup-Version. Kein Wunder, ist er auch nach fünf Jahren nach wie vor ein Publikumsliebling im nationalen Rennsportkalender. An sieben Wochenenden in 2006 spielt er seine ganze Stärke aus: Jede Menge Aktion, heiße Zweikämpfe, viel Spannung und Emotionen pur, das sind die Attribute, mit denen der Nachwuchspokal die Zuschauer rund um die Rennstrecken in seinen Bann zieht. In 2006 optisch neu: Am Dachende des Cup-Yaris ist ein markanter Heckspoiler montiert.

      In diesem Jahr startet der Toyota Yaris Cup fünfmal innerhalb der Beru Top 10 und je einmal im Rahmenprogramm der FIA GT Championship in der Motorsport Arena Oschersleben (01.-02. Juli) und beim traditionellen Int. ADAC 1000KM-Rennen auf dem Nürburgring (15.-16. Juli). "Unser Motorsport-Engagement ist ein gutes Beispiel für unser Ziel, die Marke zu emotionalisieren und unseren Kundennähe zu demonstrieren", sagt Markus Schrick, Vize-Präsident der Toyota Deutschland GmbH. Dass das Unternehmen mit großem Herz und Engagement dabei ist, macht auch die Tatsache deutlich, dass der Toyota-Chef persönlich bei einigen Rennen ins Lenkrad des Cup-Yaris greifen wird.

      Neben dem etablierten Kampf um Punkte, Preisgelder und Meisterschaft steht natürlich auch in diesem Jahr das Erlebnis mit der Marke und der Spaß im Fahrerlager im Vordergrund des motorsportlichen Geschehens. "Im Mittelpunkt der Rennwochenenden steht natürlich der Mensch und seine Beziehung zu unser Marke", sagt Schrick. Und mit dem speziellen Motorsport-Programm "Toyota erleben" bietet sich für den Zuschauer ein ebenso interessantes wie erlebnisreiches Rahmenprogramm an ausgewählten Rennwochenenden.

      Im Toyota Yaris Cup finden junge Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer ein ideales Sprungbrett für ihre Motorsport-Karriere. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass der 118 PS starke Cup-Yaris ein kompakter Tourenwagen ist, mit dem man zielgenau sein fahrerisches Können ausloten und erweitern kann. Er ebnet in idealer Weise den Weg in die angestrebte Motorsport-Karriere.

      Der kompetente Markenpokal der Toyota Deutschland GmbH konnte sich seit seiner Gründung 2001 als feste Größe im Kreise des Motorsports etablieren. Seine Pluspunkte mit einem starken Fahrerfeld, dem tollen Auftritt an der Rennstrecke und der professionellen Betreuung sprechen eine deutliche Sprache für den Erfolg. Die Zielrichtung, talentierte junge Fahrerinnen und Fahrer eine Basis für höhere Aufgaben zu bieten, ist erwartungsgemäß aufgegangen. Auch 2006 präsentiert der beliebte Toyota Yaris Cup mit etwa 30 Autos ein rundum attraktives Fahrerfeld, dass auch einen Vergleich mit großen Rennserien standhält. Dabei zeigt der Cup international Flagge, neben deutschen Teilnehmern sind Niederländer, Schweizer, ein Italiener und ein Türke am Start.

      Neu in der Rennsaison 2006 ist, dass jeweils am Samstag und Sonntag ein Yaris Cup Rennen ausgefahren wird, bei denen bis Platz 15 Punkte und bis Platz 10 Preisgelder im Wert von 600 bis 100 Euro vergeben werden. Zusätzlich ist eine Damen-Wertung bis Platz sechs ausgeschrieben. Am Ende der Meisterschaft 2006 erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch zusätzliche Preisgelder: Der Sieger des Toyota Yaris Cup erhält ein Auto im Wert von 23.000 Euro, der 2. bekommt ein Auto im Wert von 20.000 Euro überreicht und der 3. kann sich über ein Auto im Wert von 18.000 Euro freuen. In der Junioren-Förderung des Toyota Yaris Cup (Jahrgang 1985 bis 1990) gibt es im Endklassement der Saison 2006 einen weiteren Geldpreis über 10.000 Euro.
      1. + 2. Rennen Motorsport Arena Oschersleben - Starkes Starterfeld, spannende Rennen
      Erste "Pole Position" ging an Heiko Hammel – Toyota-Chef Markus Schrick im Cup-Yaris

      Oschersleben/Köln – Das lange Warten hat ein Ende. Endlich können die Cup-Yaris nach der Winterpause wieder auf die Rennstrecke. In der Motorsport Arena Oschersleben fuhr der Toyota Yaris Cup mit einem vollen Starterfeld in seine sechste Saison. Ingesamt 31 Fahrerinnen und Fahrer sind 2006 am Start – 13 neue Teilnehmer haben sich beim beliebten Markenpokal eingeschrieben. In diesem Jahr werden sowohl am Samstag wie auch am Sonntag Wertungsrennen ausgetragen. Für zusätzliche Spannung sorgt, dass die ersten Sechs aus dem 1. Rennen beim 2. Rennen am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge starten. Dies erhöht auch, wie sich in der Motorsport Arena Oschersleben
      zeigte, die Attraktivität für die Zuschauer an der Rennstrecke.

      Die Rennsaison ist eröffnet: Die erste "Pole Position" im Toyota Yaris Cup 2006 ging an Heiko Hammel (17). Um 15.53 Uhr schaltete am Samstag zum 1. Rennen die Startampel auf grün. Der erste Sieger beim Saisonauftakt in der Motorsport Arena Oschersleben war der Niederländer Christiaan Frankenhout (24), am Sonntag beim 2. Wertungslauf hatte sein Landsmann Nicky Kormelink (33) die Motorhaube vorn. Von den Neulingen konnten sich Philippe Dubach (17) und Christopher Mies (16) als beste Fahrer in der Gesamtwertung platzieren. In diesem Jahr ist auch Markus Schrick, Vize-Präsident von Toyota Deutschland, am Start des Toyota Yaris Cup. Der Toyota-Chef wird bei einigen der insgesamt sieben Veranstaltungen ins Lenkrad greifen. "Mit meiner eigenen Leistung geht es nach vorn", sagte Markus Schrick nach dem Saisonauftakt in Oschersleben, und kommentiert sein Rennen weiter, "über den 17. Platz am Sonntag habe ich mich sehr gefreut. Dabei ist mir das sichere Ankommen, ohne in einen
      Unfall verwickelt zu werden, besonders wichtig."

      Mit einem Sieg im 1. Rennen und dem dritten Platz im 2. Rennen konnte Christiaan Frankenhout, der Vize Meister 2005, seine fahrerische Stärke zeigen. Allerdings muss sich der Niederländer in Zukunft mit ehrgeizigen jungen Nachwuchspiloten wie Benedikt Boeckels, Raffi Bader und Heiko Hammel auseinandersetzen. Die Saison im Toyota Yaris Cup ist noch lang und wird sicherlich noch so manche motorsportliche Überraschung bieten.

      Die Rennen 3 + 4 starten auf dem Eurospeedway Lausitz am 13.-14. Mai 2006.
      Toyota Yaris Cup 2006
      3. + 4. Rennen Eurospeedway Lausitz - Siege und Blumen zum Muttertag
      Frankenhout dominierte am Samstag und Sonntag - Spannende Zweikämpfe im Mittelfeld

      Klettwitz/Köln – "Kids start the engines" hieß am Wochenende das Motto und die Nachwuchspiloten gaben kräftig Gas. Am Samstag war Christiaan Frankenhout von der Pole Position ins Rennen gestartet. Der schnelle Niederländer konnte die Spitze 15 Runden lang mit deutlichem Abstand verteidigen, vor den zweit- und drittplatzierten Dennis Busch und Heiko Hammel. Am Sonntag werden die Startplätze bekanntlich neu gemischt. Die ersten sechsplatzierten Piloten des Zieleinlaufs am Samstag starten dann am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge. Von der Pole Position aus ging Franklin Kormelink vor Raffi Bader und Benedikt Boeckels in den Wertungslauf am Rennsonntag. Der Wettergott hatte am Muttertag für eine trockene Rennpiste gesorgt, nur die Sonne wollte nicht so richtig scheinen. Dafür schien für Christiaan Frankenhout erneut beim Wertungslauf am Sonntag die Sonne, "meineMutter hat vor dem Rennen gesagt, ich solle ihr heute keine Blumen schenken sondern einen Sieg zum Muttertag," freute sich der Niederländer und versprach, dass er später den traditionellen Blumenstrauß besorgen wird. Auch Dennis Busch (18) war stolz, jeweils am Samstag und Sonntag einen zweiten Platz zu belegen. "Nach 2004 waren dies meine ersten Podestplätze im Yaris Cup", kommentierte der ruhige Nachwuchspilot sein Erfolg.

      "Diesen dritten Platz auf dem Podest widme ich heute meiner Mutter", sagte Benedikt Boeckels voller Freude nach dem 4. Wertungslauf am Sonntag. Boeckels war aus der zweiten Startreihe ins Rennen gegangen und verteidigte seinen dritten Platz bis ins Ziel. Auf dem Eurospeedway Lausitz wurde der Muttertag sicherlich nicht familientypisch gefeiert, statt Pralinen gab es für die Mütter spannende Rennen. Klar, dass bei der Nachwuchsserie die Mütter stets mit an der Box fiebern und ihren Sprösslingen die Daumen drücken. So auch beim 3. und 4. Rennen des Toyota Yaris Cup 2006, der beliebte Markenpokal ist bekanntlich eine bewährte Nachwuchsschmiede. Dort stehen die Eltern mit großem Herzen hinter ihren "kleinen" Rennfahrern. Dass bei Toyota die Stars von morgen geformt werden, erfüllt natürlich die vielen mitgereisten Müttern an ihrem hohen Feiertag mit großem Stolz. In der Gesamtwertung des Toyota Yaris Cup 2006 konnte Frankenhout seine Führung ausbauen, gefolgt von dem 18-jährigen Benedikt Boeckels, der durch konstante Leistungen in den vergangenen Rennen seinen engsten Verfolger, den 17-jährigen Heiko Hammel, knapp auf Platz drei verweisen konnte.

      Die Rennen 5 + 6 starten auf dem Nürburgring am 27.-28. Mai 2006.



      5. + 6. Rennen Nürburgring - Der Blitzstart von Frankenhout war der Schlüssel zum Sieg
      Der Niederländer hatte am Sonntag die Nase vorn – Hammel war der Tagessieger am Samstag

      Nürburg/Köln - Den ersten Wertungslauf des Toyota Yaris Cup auf der 3,618 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand Prix-Rennstrecke gewann der 17-jährige Nachwuchspilot Heiko Hammel vor Christiaan Frankenhout und Dennis Busch. Beim zweiten Meisterschaftslauf am Sonntag hatte dann der Niederländer Frankenhout vor dem Deutschen Dennis Busch und dem Schweizer Raffi Bader die Nase vorn. Damit konnten gleich drei Nationalitäten auf dem Siegerpodest des Toyota Yaris Cup feiern. "Ich hatte einen super Start und konnte gleich von Platz fünf bis auf Platz zwei vorfahren", sagte der 24- jährige Christiaan Frankenhout nach dem Rennen auf dem Nürburgring. Im Gegensatz zu den Formel 1-Fahrern in Monaco, die bei herrlichem Sonnenschein ihr Grand Prix Wochenende genießen konnten, mussten sich die 32 Teilnehmer im Toyota Yaris Cup mit einer unberechenbarer Wetterlage abfinden. Ende Mai war rund um den Nürburgring typisches Eifel-Wetter angesagt: Kühle Temperaturen, Regen und stürmischer Wind. Trotzdem ließen sich die Nachwuchsmotorsportler nicht die Laune verderben und boten wieder einmal spannende Rennen - ganz zur Freude der zahlreich angereisten Gästen von Toyota Deutschland.

      Der als führender der Meisterschaft zum Nürburgring angereiste Christiaan Frankenhout startete am Samstag bei regennasser Fahrbahn von der Pole Position, musste sich aber in der elften Runde dem Druck von Heiko Hammel beugen, der die Führung bis zum Ende nicht mehr abgab. Der bereits in der vierten Runde auf Platz vier vorgefahrene Benedikt Boeckels – der 18-jährige Schüler war aus der dritten Reihe ins Rennen gestartet – musste in der sechsten Runde seinen Yaris wegen eines Defekts abstellen. Nun war der Weg frei für die immer stärker angreifenden Busch-Zwillinge, die nur durch Schweizer Raffi Bader getrennt wurden. Am Sonntag überraschte die Eifel mit trockener Rennstrecke und zaghaftem Sonnenschein. Nachdem Frankenhout bereits in der zweiten Runde an erster Stelle lag und die Führung bis ins Ziel nach 14 Runden nicht mehr abgab, tobte um die Plätze zwei bis fünf ein lebhafter Positionskampf. "Ich hatte einen harten Fight mit Dennis Busch und verlor meinen zweiten Platz quasi auf der Zielgeraden an ihn", kommentierte Raffi Bader das Rennen am Sonntag. Große Freude bei Markus Schrick, Vize-Präsident von Toyota Deutschland: Der 17. Platz am Sonntag war sein bestes Rennergebnis im Toyota Yaris Cup überhaupt.

      Rennen 7 + 8 starten im Rahmen der FIA GT in der Motorsport Arena Oschersleben am 01.-02. Juli.
      7. + 8. Rennen Motorsport Arena Oschersleben
      Frankenhout baut seine Führung weiter aus

      Toyota Yaris Cup: Zu Gast bei den Sportwagen der FIA GT Championship – Tolle Stimmung

      Oschersleben/Köln – Die Motorsport Arena Oschersleben ist für die Teilnehmer des Toyota Yaris Cup längst eine alte Bekannte im Rennsport-Kalender. Traditionell gastiert der Markenpokal jeweils zum Saisonstart und beim Finale in der Magdeburger Börde. In diesem Jahr startet der Markenpokal erstmalig im Sommer auf dieser Rennstrecke innerhalb der FIA GT Championship in Oschersleben. Am ersten Juli-Wochenende ging der Toyota Yaris Cup im Umfeld der PS-starken Sportwagen an den Start. Hier konnte sich die Nachwuchsserie erstmals einem weltweiten Publikum präsentieren. "Bei der FIA GT ist ja eine tolle Stimmung", freute sich Christiaan Frankenhout, der sowohl das Rennen am Samstag als auch am Sonntag gewann. Nicht nur die FIA GT ist international, auch beim Toyota Yaris Cup standen in Oschersleben drei Nationen auf dem Siegerpodest. Der Niederländer Frankenhout, der jetzt die Meisterschaft mit 152 Punkten anführt, konnte seine Führung nach dem 8. Rennen der Saison 2006 ausbauen. Hinter dem schnellen Cup-Fahrer Frankenhout herrscht aber ein enger Positionskampf.

      Nach dem Meisterschaftslauf am Samstag wechselte der Schweizer Raffi Bader dann am Sonntag mit dem Deutschen Heiko Hammel die Plätze zwei und drei. Jedoch hat der 17-jährige Hammel in der Gesamtwertung des Toyota Yaris Cup mit 115 Punkten die Motorhaube leicht vor dem 18-jährigen Bader mit 102 Punkten. Frankenhout fährt derzeit auf Meisterschaftskurs, aber die beiden härtesten Konkurrenten Bader und Hammel wollen sich natürlich noch nicht geschlagen geben. "Auf dem Nürburgring fühle ich mich besonders wohl", gibt sich Heiko Hammel kampfbetont.

      Der Toyota Yaris Cup zeigte sich in der Motorsport Arena Oschersleben vor großer Kulisse in Bestform. Sportliche Disziplin und spannende Rennen auf der Strecke und ein interessantes Rahmenprogramm "Toyota erleben" im Fahrerlager machten das Wochenende zu einem tollen Erlebnis für Zuschauer und Teilnehmer. Bis zum nächsten Lauf ist die Rennpause kurz: Bereits am 15.-16. Juli 2006 startet der Toyota Yaris Cup im Rahmen des traditionellen "Int. 1000 km-Rennen" auf dem Nürburgring, bei dem die Sportwagen des 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen. Dann wird auch wieder Markus Schrick, Vize-Präsident von Toyota Deutschland, an der Rennstrecke sein. Schrick, der wenn es die Zeit erlaubt auch gerne selbst ins Lenkrad des Renn-Yaris greift, hat erst kürzlich Familienzuwachs bekommen. Gemeinsam mit seiner Frau freut sich der Toyota-Chef über die Geburt seiner Tochter Martina – der Toyota Yaris Cup gratuliert den stolzen Eltern.

      Quelle
      9. + 10. Rennen Nürburgring
      Cristiaan Frankenhout auf Titel-Kurs

      Hoch-Stimmung in der Eifel: Traditionelles 1000-km-Rennen als Bühne für den Toyota Yaris Cup

      Nürburg/Köln – An die berühmte Rennstrecke in der Eifel reist der Tross des Toyota Yaris Cup immer
      gerne. Die beliebte Nachwuchsserie gab ein beindruckendes Gastspiel im Rahmen des traditionellen 1000-km-Rennens auf dem Grand Prix-Kurs des Nürburgrings, bei dem die PS-starken Sportwagen der "Le Mans Series" das Publikumsmagnet sind. Dass es im Toyota Yaris Cup nicht nur sportlich fair sondern auch heiß hergeht, machte der Gaststart von Giuliana Marino, dem attraktiven "Playmate des Jahres 2005" des Männermagazins Playboy deutlich, die sich im Kreise der jungen Rennfahrer sichtlich wohlfühlte. Nach bestandener Rennfahrer-Lizenz griff Giuliana eine Woche später erstmals ins Lenkrad eines Renn-Tourenwagens und ging mit Zuversicht an den Start des Toyota Yaris Cup – leider reichte ihre Trainingszeit nicht für die Teilnahme am Meisterschaftslauf.

      Besonders wohl fühlte sich wieder mal der Niederländer Christiaan Frankenhout, der sowohl das 1. als auch das 2. Rennen für sich entscheiden konnte. Im ersten Rennen am Samstag landeten hinter ihm sein Landsmann Martin van Rossen vor dem Schweizer Raffi Bader. Frankenhout war mit dem Ziel in die Eifel gereist, sein Punktekonto weiter zu erhöhen und den Abstand zu seinen beiden engsten Konkurrenten zu vergrößern. Nachdem die ersten sechs Yaris Cup-Fahrer vom Samstag in umgekehrter Reihenfolge am Sonntag gestartet waren, schob sich Frankenhout schon in der ersten Runde an die Spitze des Feldes. Und ab der dritten Runde von insgesamt neun konnte sich das Sieger- Trio bereits formieren. Hierbei kämpften Bader und Hammel stets fair und oft "Tür an Tür" – obwohl es bei den beiden Yaris Cup-Fahrern wohl nur noch um den Titel des Vize-Meisters 2006 geht. Denn Christiaan Frankenhout ist sich seines Meister-Titels ziemlich sicher: "Schon bei den vorletzten Rennen auf dem Salzburgring will ich die Entscheidung vor dem Finale in Oschersleben einfahren."

      Am Sonntag begeisterte der traditionelle Toyota-Korso mit rund 140 Autos das Publikum. Hier reichte die Palette vom Starlet über den neuen Avensis, den sportlichen MR2 bis hin zur legendären Supra. Auch Markus Schrick, Vize-Präsident Toyota Deutschland, fuhr am Samstag im Toyota Yaris Cup mit, konnte beim zweiten Meisterschaftslauf am Sonntag aus beruflichen Gründen nicht mehr teilnehmen. Insgesamt war die Toyota-Veranstaltung im Rahmen des 1000-km-Rennens auf dem Nürburgring ein spannender und sehr publikumswirksamer Auftritt.

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      11. + 12. Rennen Salzburgring
      Dramatischer Rennverlauf auf dem Salzburgring: Heiko Hammel schied am Sonntag eine Runde vor Rennende mit einem Reifenschaden aus – Titel für den Vize-Meister noch offen

      Salzburg/Köln - Nach einer achtwöchigen Sommerpause startet der Toyota Yaris Cup in die Endphase der Saison 2006. Vor dem traditionellen Finale in der Motorsport Arena Oschersleben (30. September/1. Oktober 2006) fiel die Entscheidung zur Meisterschaft 2006 auf dem superschnellen Salzburgring. Der zweite Platz beim Rennen am Sonntag reichte dem Niederländer Christiaan Frankenhout aus dem Team von Kormelink Motorsport um den Titel einzufahren.

      Mit 209 Punkte führt Frankenhout die Gesamtwertung vor seinen Verfolgern Heiko Hammel mit 163 Punkten und dem Schweizer Raffi Bader mit 155 Punkten an. Auch wenn der Deutsche Hammel in Oschersleben beide Finalläufe gewinnen würde und damit die Höchstpunktzahl von 40 Punkte verbuchen könnte, fehlen ihm sechs Punkte zum führenden Frankenhout – und der müsste dann beide Rennen ausfallen. Ein Rechenspiel, das stets zu Gunsten von Christiaan Frankenhout ausgeht. Heiko Hammel, der am Samstag aus der zweiten Startreihe ins Rennen ging, belegte nach einem harten Zweikampf mit Dennis Busch den zweiten Platz. Der Titelaspirant profitierte in dieser entscheidenden Phase der Meisterschaft vom Wertungsausschluss des niederländischen Teams Kormelink Motorsport. Hintergrund: Wegen der fehlenden Hupe an den drei Toyota Yaris wurden Christiaan Frankenhout sowie Nicky und Franklin Kormelink aus der Wertung genommen. Ein Regelverstoß lag vor, laut Reglement muss der Cup Yaris mit einer Hupe ausgerüstet sein. Beim 2. Rennen am Sonntag ging Frankenhout aus der letzten Startreihe ins Rennen. Waren somit seine vorzeitigen Titelchancen auf dem Salzburgring verspielt?

      In einer sensationellen Fahrt pflügte sich der schnelle Niederlände durch das 27 Autos starke Feld und lag bereits in der ersten Runde auf Platz neun. Es bahnte sich eine riesengroße Überraschung an. Christiaan Frankenhout überquerte die Ziellinie nach 14 Runden als Zweiter, nachdem sein stärkster Konkurrent Heiko Hammel eine Runde vor Rennende wegen eines Reifenschadens an die Box fuhr und aufgeben musste. Der zweite Platz reichte Frankenhout, um sich die Meisterschaft 2006 zu sichern. Nach dem vierten Platz am Samstag fuhr Charlie Geipel, Bruder des Yaris Cup Meister 2005, am Sonntag einem ungefährdeten Sieg entgegen. Philip Geipel, der 2006 im Rahmen der ADAC Procar mit einem Toyota Corolla startet, war mächtig stolz auf seinen jüngeren Bruder Charlie, der am Sonntag seinen ersten Sieg in dieser Saison feiern konnte.

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      13. + 14. Rennen Oschersleben
      Junior- und Vize-Meisterschaft geht an Heiko Hammel

      Toyota Yaris Cup-Meister Chritiaan Frankenhout beendet die Saison 2006 mit einem Doppelsieg

      Oschersleben/Köln – Der Start in das Finale des Toyota Yaris Cup war ganz nach dem Geschmack von Christiaan Frankenhout. Der Sieger des Toyota Yaris Cup 2006 ging von der Pole Position ins erste Rennen am Samstag und fuhr einen überlegenen Start-und-Ziel-Sieg ein – die Meisterschaft war ihm in Oschersleben nicht mehr zu nehmen. Im Kampf um die Vize-Meisterschaft konnte sich Heiko Hammel vor Raffi Bader, seinem stärksten Konkurrenten, durchsetzen. Vor dem zweiten Rennen am Sonntag hatte Hammel in der Gesamtwertung des Toyota Yaris Cup zehn Punkte Vorsprung vor Bader. Wird dieses Punktepolster reichen um die Vize-Meisterschaft 2006 zu sichern?

      Beim Rennen am Sonntag starteten die sechs Erstplatzierten in umgekehrter Reihenfolge des Rennens vom Samstag. Damit stand Charlie Geipel auf der Pole Position vor Martin van Rossen, Raffi Bader und Heiko Hammel – dahinter folgten Benedikt Boeckels und Christiaan Frankenhout. Die erste Runde des 14. Rennens der Saison 2006 beendete Heiko Hammel als Erster dicht gefolgt von Christiaan Frankenhout. Meister Frankenhout ging von Runde vier an in Führung und gab sie bis ins Ziel nach 14 Runden nicht mehr ab. Heiko Hammel setzte sich hinter Frankenhout. Dieses Duo fuhr mit einem leichtem Vorsprung dem Gesamtfeld davon. Raffi Bader leistete sich mit Benedikt Boeckels über zehn Runden einen harten aber stets fairen Zweikampf, den Boeckels für sich entscheiden konnte. Der Rheinländer fuhr erneut an diesem Wochenende auf das Podium. Raffi Bader wurde Vierter und verlor die Vize-Meisterschaft schließlich an Heiko Hammel. Der Schweizer belegt den dritten Platz in der Gesamtwertung des Toyota Yaris Cup 2006. "Ich kann es kaum glauben, dass ich Vize-Meister bin und die Junior-Wertung im Toyota Yaris Cup für mich entschieden habe, das ist echt super", freut sich Heiko Hammel nach dem Finalrennen und zieht eine durchweg positive Bilanz der Saison 2006.

      "Mit diesem Ergebnis lässt es sich für das nächste Jahr aufbauen. Ich will unbedingt eine Klasse höher fahren", sagt Hammel, der insgesamt 195 Punkte sammeln konnte. Auch Toyota Yaris Cup Meister Christiaan Frankenhout, der zehn Rennen von insgesamt 14 Rennen gewonnen hat und 249 Punkte verbuchen konnte, denkt schon an die Saison 2007. "Vielleicht fahr ich nächstes Jahr wieder in Deutschland", sagt der schnelle Niederländer.

      Quelle

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