Versicherung muss trotz Sekundenschlaf für Unfall aufkommen

      Versicherung muss trotz Sekundenschlaf für Unfall aufkommen

      Versicherung muss trotz Sekundenschlaf für Unfall aufkommen


      Wer am Steuer kurz einschläft und dadurch einen Unfall verursacht, verliert nicht automatisch den Versicherungsschutz.
      Dies entschied das Oberlandesgericht Celle in einem aktuellen Urteil (AZ 8 U 82/04). Das OLG gab damit der Klage eines Autofahrers
      gegen seinen Versicherer statt. Er hatte nach einer
      elfstündigen Schicht die Heimfahrt angetreten, war aus ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und hatte dadurch einen Unfall ausgelöst.
      Die Assekuranz machte geltend, dass die Ursache für den Crash
      Sekundenschlaf gewesen sei und verweigerte deshalb die Übernahme des entstandenen Schadens.

      Da der Kläger üblicherweise nur neun Stunden arbeite, hätte ihm die erhöhte Gefahr bewusst sein müssen.
      Das OLG folgte dieser Argumentation nicht: Nach Auffassung der Richter liege keine grobe Fahrlässigkeit vor,
      da der Betroffene nicht mit dem Sekundenschlaf rechnen musste. Vor Fahrtantritt hatten sich weder Ermüdungserscheinungen gezeigt,
      noch habe aus anderen Gründen ein Gefühl der Fahruntauglichkeit bestanden. (kt)

      Quelle

    Weitere Partner von Jacatu:

    Schrubbkarre  Cheats  Team Vogt  Oldieboard  Automarkt  Auto  Versicherungvergleich online  Auto Magazin  TitanXXL