Angepinnt TÜV- Gesetze

      TÜV- Gesetze

      Wie umgehe ich den TÜV / Rotes 07´er Kennzeichen?

      Ihr seit Besitzer eines Fahrzeuges das 20 Jahre und älter ist? Dann überlegt euch doch mal wie es mit dem Roten 07´er Kennzeichen wäre. Dies ist vor allem für Fahrzeuge gedacht die nicht allzu oft bewegt werden (zur wiederkehrenden Verwendung gem. § 28 Abs. 2 StVZO ohne Bezeichnung eines bestimmten Fahrzeugs). Ich hab mich, da es mich selbst auch betrifft mal informiert. Her kann ich Euch nun auflisten was Ihr zu tun und erfüllen habt bzw. was auf Euch zukommt.
      Voraussetzung ist, dass Euer Auto mindestens 20 oder mehr Jahre auf dem Buckel hat.

      · Fahrzeugbrief als Kopie oder im Original mitbringen
      · Ein polizeiliches Führungszeugnis ist zur Beantragung vorzulegen
      · Eine Meldebestätigung sowie den Personalausweis nicht vergessen
      · Einen Nachweis zur Verkehrssicherheit. D.H. Ihr geht mit dem Auto in die nächst beste Werkstatt die Euch dann eine formlose Bestätigung geben das sich das Auto zum Zeitpunkt der Begutachtung in einem verkehrssicheren Zustand befand.

      Weiterhin benötigt Ihr eine Versicherungsbestätigung gem. § 28 StVZO. Hierzu wendet Ihr Euch an eine Versicherung Eures Vertrauens und schließt eine spezielle Versicherung für dieses Kennzeichen ab, Dazu benötigt Ihr am besten ein Wertgutachten. Nun geht's zur Zulassungsstelle, dort müsst Ihr alles vorlegen und einen Antrag ausfüllen, hier werden nur Anschrift etc. benötigt. Nun bekommt Ihr nach ca. einer Woche Bescheid da der Vorgang endgültig vom Kraftfahrtbundesamt abgesegnet werden muss.
      Der Steuersatz beträgt für diese Rote Nummer 475,-- DM. Bei einem Auto ohne Kat und wenig Hubraum lohnt es sich zwar noch nicht, aber wenn man bedenkt das man mehrere Autos damit betreiben kann ist's wieder von Vorteil. Zudem kennt man ja die Vorteile der Roten Nummer ;)
      Es ist zu sagen das jedes Auto mit einem Alter von 20 Jahre oder mehr Jahren mit dieser Nummer betrieben werden kann! Last Euch also von irgendjemanden der keine Ahnung hat nicht einschüchtern. In meinem Fall hat die Zulassungsstelle sogar eine Sachbearbeiterin die speziell dafür verantwortlich ist.
      Ihr müsst nie wieder zu einer Hauptuntersuchung oder Abgassonderuntersuchung !!!
      Leider ist die Rote 07´er Nummer mit einer kleinen Einschränkung verbunden, man darf sie nicht zum täglichen Gebrauch benutzen. Sie dient eigentlich nur noch zu gelegentlichen Ausfahrten, für Fahrten zu Treffen und Probefahrten.


      § 29 Untersuchung der Kraftfahrzeuge und Anhänger

      (1) Die Halter von Fahrzeugen, die ein eigenes amtliches Kennzeichen nach Art der Anlage V, V a, V b oder V c haben müssen, haben ihre Fahrzeuge auf ihre Kosten nach Maßgabe der Anlage VIII in Verbindung mit Anlage VIII a in regelmäßigen Zeitabständen untersuchen zu lassen. Ausgenommen sind
      Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen (§ 28)
      Fahrzeuge, die nach § 18 Abs. 7 behandelt werden, es sei denn, daß sie nach § 18 Abs. 4 Satz 1 amtliche Kennzeichen führen müssen
      Fahrzeuge der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes
      Anhänger der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes, die speziell für deren Einsatzzwecke gebaut und bestimmt sind


      Felgen eintragen TÜV!

      Es gibt hierbei, natürlich wie bei allen Dingen, ganz klare Richtlinien. Nur sieht leider jeder eine Richtlinie etwas anders. Entscheidend ist aber das in Deutschland nach der EU und der deutschen Richtlinie verfahren werden kann. Beim Felgeneintragen ist eigentlich nicht viel zu beachten, ein Festigkeitsgutachten reicht hierbei aus. Die Felge selbst darf überstehen soweit man es kann, vorausgesetzt die Lauffläche des Reifens ist abgedeckt und das 15 cm rechts und links von der Radmitte gesehen. Nur wo fängt beim einen die Lauffläche an und wo hört sie beim anderen auf?


      1X1 beim TÜV!

      Also, als kleine Anmerkung für alle die in naher Zukunft einen Umbau planen. Die Herren Ingenieure vom TÜV leben durch Uns. D.H. wenn ich im Begriff bin wieder irgend etwas verrücktes in Angriff zu nehmen, steh ich bei einem dieser Herren auf der Matte und frag ihn ob er zu dieser Aktion seinen Segen gibt und wie er sich das vorstellen könnte. Mit diesen Informationen, die es zudem noch kostenlos gibt, geh ich dann ans Werk.


      Phonmessung:

      Wenn der Herr Wachtelmeister meint euer Auspuff sei zu laut und hält mal kurz sein Phonmessgerät hin dann könnt ihr ihm gleich mal auf die Finger klopfen wenn er folgende Punkte nicht berücksichtigt.
      Standgeräusch
      Die Drehzahl zur Standgeräuschfeststellung ist an die PS - Zahl des Fahrzeuges gekoppelt. Also nichts mit etwa oder ungefähr. Der Herr in Grün soll euch die richtigen Werte nennen oder sein Messgerät einpacken.
      Das Messgerät muss in einem Abstand von einem Meter im 90 Gradwinkel zu dem Fahrzeug stehen (natürlich hinter dem Fahrzeug)
      Es dürfen keine andere Störgeräusche vorhanden sein, diese verfälschen das Ergebnis und machen es somit anfechtbar.
      Fahrgeräusch
      Das Fahrgeräusch wird auf ebener Fläche bei trockener Fahrbahn mit 50 Km/h bei Vollgas gemessen. Dabei drückt der Prüfer die Bremse um trotz Vollgas die 50Km/h zu halten.
      Zur genauen Positionierung des Messgerätes hab ich beim Fahrgeräusch leider noch keine Informationen. Wer was hat kanns hier veröffentlichen!

      Das Fahrzeug fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit bis zur Linie AA, die 10m von der Mikrophonebene entfernt ist, und beschleunigt dann mit Vollgas bis zum Verlassen der Messstrecke an einer Linie BB (ebenfalls 10m von der Mikrophonebene entfernt). Als Fahrgeräuschwert wird der dabei maximal auftretende Schallpegel definiert (Mikrophonabstand 7,5m von der Fahrbahnspurmitte). Pkw mit Schaltgetriebe und höchstens 4 Vorwärtsgängen werden im 2. Gang geprüft, bei mehr als 4 Vorwärtsgängen nacheinander im 2. und 3. Gang. Der Fahrgeräuschwert entspricht dem arithmetischen Mittel beider maximalen Schallpegel. Bei automatischen Getrieben gelten besondere Vorschriften. Grenzwerte für Fahrgeräusch für PKW: seit 1988 ab 10.1995 Ottomotor 77dB (A) 74db (A) Dieselmotor 78 db (A) 75db (A) Direkteinspritzer Diesel 78 + 1 dB (A) 75+1db (A) (*siehe Bild von Teststreckenschema)

      Standgeräusch
      Es wird zur Erleichterung einer späteren Überprüfung der Geräuschentwicklung eines KFZ im Nahfeld des Auspuffschalldämpfers gemessen. Während der Messung ist der Motor auf 3/4 der Drehzahl zu bringen, bei der er seine Nennleistung entwickelt. Nach Erreichen der konstanten Drehzahl ist die Drosselklappe rasch in Leerlaufstellung zu bringen. Während dieses Ablaufes wird in 50 cm Abstand von der Mündung unter einem horizontalen Winkel von 45°+-10° zur Ausströmrichtung der maximale A-bewertete Schalldruckpegel gemessen. Dieser wird in dB (A) mit dem Zusatz "P" (zur Unterscheidung von Angaben nach älteren Messverfahren) in die Kfz-Papiere eingetragen. Zur Standtypgeräuschmessung sind keine Grenzwerte vorgeschrieben.


      Tieferlegung:

      So, gehen wir davon aus das ihr aus heiterem Himmel von einem Wachtmeister angehalten werdet bzw. beim TÜV Termin einen Herrn in Blau vor euch habt. Die Herren können sich mal ganz nebenbei gesagt nur auf Richtwerte berufen!!!
      Deutschland: 90mm (vom TÜV wurden bisher aber auch 70mm toleriert da Porsche und Ferrari auch keine 90mm haben. Von einem Bekannten wurden aber erst vor kurzem 80mm verlangt!

      EU-Regelung: 110mm (fahren wir hier Traktoren oder was!?

      Was nun folgt ist eigentlich ganz einfach, habt ihr weniger als 70mm Bodenfreiheit zu einem feststehenden und tragenden Teil dann kann euch der Herr vom TÜV ganz einfach die Plakette verweigern, genauso können die Herren in Grün mit euch zum nächsten TÜV und die ganze Sache mal kurzerhand austragen lassen. Wenn ihr Glück habt bekommt ihr eine Mängelkarte und ihr könnt selbst noch schnell was machen (siehe unter Fahrwerk).

      Beim Eintragen müsst Ihr unbedingt darauf bestehen das Euch der Meister vom TÜV oder Dekra keinen Mist fabriziert ! Meist tragen die Herrschaften so standardmäßig eine Tieferlegung von 30 oder 40 mm ein was der größte Schwachsinn ist. Die Herren in Grün interessieren sich nicht für diese 30 oder 40 mm sondern sie gehen hin und messen die Dachhöhe des Autos, dann haben sie ein oder 2 cm mehr gemessen und schon springen sie mit einem zum TÜV und lassen es austragen. Daher immer darauf bestehen das die neue Dachhöhe eingetragen wird.


      Türen ohne Griffe:

      Jeder hat gern Türen ohne Schloss und Griff, doch wie entgeht man den Problemen mit TÜV oder den Herren in Grün? Eintragen wird es vermutlich kein TÜV auf legalem Weg! Aber auf deutschen Straßen fahren meines Wissens mindestens 2 Fahrzeuge herum die dies ab Serie haben. Zum einen die Dodge Viper und zum anderen der Renault Alpine. vielleicht reicht dieses Argument wenigstens beim normalen Polizisten, aber eine Garantie ist es nicht!
      Man kann aber aufgrund dieser Tatsache mit ruhigem Gewissen einer Verhandlung entgegensehen, theoretisch gilt ja noch immer gleiches Recht für alle.


      Hier der Gesetzestext: § 35 e

      (1) Türen und Türverschlüsse müssen so beschaffen sein, daß beim Schließen störende Geräusche vermeidbar sind.
      (2) Türverschlüsse müssen so beschaffen sein, daß ein unbeabsichtigtes Öffnen der Türen nicht zu erwarten ist.
      (3) Die Türbänder (Scharniere) von Drehtüren - ausgenommen Falttüren - an den Längsseiten von Kraftfahrzeugen mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 25 km/h müssen auf der in der Fahrtrichtung vorn liegenden Seite der Türen angebracht sein. Dies gilt bei Doppeltüren für den Türflügel, der zuerst geöffnet wird; der andere Türflügel muß für sich verriegelt werden können. Türen müssen bei Gefahr von jedem erwachsenen Fahrgast geöffnet werden können.
      (4) Ab jetzt schenk ich mir das Abschreiben, die nächsten Punkte betrifft nur noch Kraftomnibusse.
      Fazit: In dem Gesetzestext ist keine Vorschrift zu finden die besagt das eine Tür von jedem geöffnet werden kann.


      Rückspiegel und andere Spiegel (§ 56)

      (1) Kraftfahrzeuge müssen Spiegel haben, die so beschaffen und angebracht sind, daß der Fahrzeugführer nach rückwärts und seitwärts alle für ihn wesentlichen Verkehrsvorgänge beobachten kann.
      (2) Es sind erforderlich
      1. bei allen Kraftfahrzeugen außer bei den in Nummer 3 bis 6 aufgeführten ein Außenspiegel an der linken Seite und ein Innenspiegel,
      2. bei Kraftfahrzeugen, bei denen das Sichtfeld des Innenspiegels eingeschränkt ist, zusätzlich ein Außenspiegel an der rechten Seite,
      3. bei Kraftfahrzeugen, bei denen die Fahrbahn nach rückwärts durch einen Innenspiegel nicht beobachtet werden kann, zwei Außenspiegel - jeweils einer an jeder Seite -,
      2. ein Anfahrspiegel an der rechten Seite bei Linkslenkung oder an der linken Seite bei Rechtslenkung bei Kraftfahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t - ausgenommen Arbeitsmaschinen und land- oder forstwirtschaftliche Zugmaschinen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 12,0 t und Kraftomnibusse. Dieser Spiegel einschließlich seiner Halterung muß mindestens 2 m über der Fahrbahn angebracht sein. Ist dieses Maß wegen der Bauart des Fahrzeugaufbaus nicht einzuhalten, darf dieser Spiegel nicht angebracht sein.
      Hier kommen wieder LKW etc. Vorschriften die nicht relevant sind.
      (5) Die Anbringungstellen und die Einstellungen sowie die Sichtfelder der Spiegel bei den in Absatz 2 Nr. 1 bis 3 und in Absatz 3 genannten Kraftfahrzeugen müssen den im Anhang1) zu dieser Vorschrift genannten Bestimmungen entsprechen.


      Anbringung der amtlichen Kennzeichen (§ 60)

      (1) Unterscheidungszeichen und Erkennungsnummern (§ 23 Abs. 2) sind in schwarzer Schrift auf weißem Grund anzugeben. Bei Fahrzeugen, deren Halter von der Kraftfahrzeugsteuer befreit ist, ist die Beschriftung grün auf weißem Grund; dies gilt nicht für
      1. Fahrzeuge von Behörden,
      2. Fahrzeuge des Personals von diplomatischen und konsularischen Vertretungen,
      3. (gestrichen)
      4. Kraftomnibusse und Personenkraftwagen mit 8 oder 9 Sitzplätzen einschließlich Führersitz sowie Kraftfahrzeuganhänger, die hinter diesen Fahrzeugen mitgeführt werden, wenn das Fahrzeug überwiegend im Linienverkehr verwendet wird,
      5. Leichtkrafträder, Kleinkrafträder, Fahrräder mit Hilfsmotor,
      6. Fahrzeuge von Behinderten im Sinne von § 3 a Abs. 1 und 2 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes,
      7. schadstoffarme und bedingt schadstoffarme Fahrzeuge der Stufe C,
      8. Fahrzeuge mit einem Ausfuhrkennzeichen nach § 7 Abs. 2 der Verordnung über internationalen Kraftfahrzeugverkehr.
      Außerdem ist die Beschriftung grün auf weißem Grund bei Kennzeichen von Kraftfahrzeuganhängern, denen nach § 23 Abs. 1 a ein solches Kennzeichen zugeteilt worden ist.
      Kennzeichen dürfen nicht spiegeln, und sie dürfen weder verdeckt noch verschmutzt sein; sie dürfen auch nicht mit Glas, Folien oder ähnlichen Abdeckungen versehen sein. Form, Größe und Ausgestaltung von Kennzeichen müssen den Mustern und Angaben in Anlage V1) entsprechen; für Kennzeichen von Kleinkrafträdern, von Fahrrädern mit Hilfsmotor und von maschinell angetriebenen Krankenfahrstühlen gilt Anlage VII.
      (1 a) Kennzeichen nach Absatz 1 müssen reflektierend sein und dem Normblatt DIN 74069, Ausgabe Juli 1996, entsprechen sowie auf der Vorderseite das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen mit der zugehörigen Registernummer tragen. Ausgenommen sind Kennzeichen an Fahrzeugen der Bundeswehr.
      (1 b) Abweichend von Absatz 1 Satz 5 Halbsatz 1 und Absatz 1 a Satz 1 dürfen auf Antrag Kennzeichen zugeteilt werden, die mit einem blauen Euro-Feld und mit einer Beschriftung nach Anlage V a versehen sind. Die Kennzeichen müssen reflektierend sein und nach Maßgabe der Anlage V a dem Normblatt DIN 74069, Ausgabe Juli 1996, entsprechen sowie auf der Vorderseite das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen mit der zugehörigen Registernummer tragen.
      (1 c) Saisonkennzeichen (§ 23 Abs. 1 b) müssen reflektierend sein und nach Maßgabe der Anlage V b dem Normblatt DIN 74069, Ausgabe Juli 1996, entsprechen sowie auf der Vorderseite das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen mit der zugehörigen Registernummer tragen.
      (1 d) Oldtimerkennzeichen (§ 23 Abs. 1 c) müssen reflektierend sein und nach Maßgabe der Anlage V c dem Normblatt DIN 74069, Ausgabe Juli 1996, entsprechen sowie auf der Vorderseite das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen mit der zugehörigen Registernummer tragen.
      (2) Das Kennzeichen ist an der Vorderseite und an der Rückseite des Kraftfahrzeugs fest anzubringen; bei einachsigen Zugmaschinen genügt die Anbringung an deren Vorderseite, bei Anhängern die Anbringung an deren Rückseite. An schrägen Außenwänden können an Stelle jedes vorderen und hinteren Kennzeichens je 2 Kennzeichen beiderseits an jedem Ende des Fahrzeugs angebracht sein. Bei Fahrzeugen, an denen nach § 49 a Abs. 9 Leuchtenträger zulässig sind, darf das hintere Kennzeichen - gegebenenfalls zusätzlich - auf dem Leuchtenträger angebracht sein. Das hintere Kennzeichen darf bis zu einem Vertikalwinkel von 30° in Fahrtrichtung geneigt sein. Bei allen Fahrzeugen mit Ausnahme von Elektrokarren und ihren Anhängern darf der untere Rand des vorderen Kennzeichens nicht weniger als 200 mm, der des hinteren Kennzeichens nicht weniger als 300 mm - bei Kraftrollern nicht weniger als 200 mm - über der Fahrbahn liegen. Die Kennzeichen dürfen die sonst vorhandene Bodenfreiheit des Fahrzeugs nicht verringern. Der obere Rand des hinteren Kennzeichens darf nicht höher als 1200 mm über der Fahrbahn liegen. Läßt die Bauart des Fahrzeugs eine solche Anbringung nicht zu, so darf der Abstand größer sein. Kennzeichen müssen vor und hinter dem Fahrzeug in einem Winkelbereich von je 30° beiderseits der Fahrzeuglängsachse stets auf ausreichende Entfernung lesbar sein.
      (3) Krafträder brauchen im innerdeutschen Verkehr ein vorderes Kennzeichen nicht zu führen. Wird ein solches Kennzeichen in der Fahrtrichtung angebracht, so kann es der Kotflügelrundung entsprechend gekrümmt sein. Seine Vorderecken sind abzurunden; seine vordere und seine obere Kante müssen wulstartig ausgestaltet sein.
      (4) Hintere Kennzeichen müssen eine Beleuchtungseinrichtung haben, die das ganze Kennzeichen bei Fahrzeugen der Gattung a der Anlage V auf 20 m, bei Fahrzeugen der Gattungen b, c und d dieser Anlage auf 25 m - bei reflektierenden Kennzeichen auf 20 m - lesbar macht. Bei Kleinkrafträdern, Fahrrädern mit Hilfsmotor und maschinell angetriebenen Krankenfahrstühlen, die ein amtliches Kennzeichen führen, ist eine Einrichtung zur Beleuchtung des Kennzeichens zulässig, jedoch nicht erforderlich. Die Beleuchtungseinrichtung darf kein Licht unmittelbar nach hinten austreten lassen.
      (5) Beim Mitführen von zulassungsfreien Anhängern mit Ausnahme der in § 18 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 oder in § 53 Abs. 7 bezeichneten Anhänger oder der Anhänger des Straßendienstes, die von den öffentlichen Verwaltungen oder in deren Auftrag verwendet werden, muß an der Rückseite des letzten Anhängers das gleiche Kennzeichen wie am Kraftfahrzeug angebracht werden; bei zulassungsfreien Anhängern in land- oder forstwirtschaftlichen Betrieben genügt ein Kennzeichen, das dem Halter des ziehenden Fahrzeugs für eines seiner Kraftfahrzeuge zugeteilt worden ist. Für die Ausgestaltung, Anbringung und Beleuchtung des hinteren Kennzeichens gelten die Absätze 1, 1 a oder 1 b, 2 und 4.
      (5 a) Kennzeichen und Kennzeichen-Beleuchtungseinrichtungen an beweglichen Fahrzeugteilen sind zulässig, wenn das bewegliche Fahrzeugteil nur eine Normallage für die Straßenfahrt hat, ferner ohne Rücksicht auf dieses Erfordernis, wenn es sich um Kennzeichen und Kennzeichen- Beleuchtungseinrichtungen handelt, die nach § 49 a Abs. 9 und 10 abnehmbar sein dürfen.
      (5 b) Wird das hintere amtliche Kennzeichen durch einen Ladungsträger oder mitgeführte Ladung - auch nur teilweise - verdeckt, so muß am Fahrzeug oder am Ladungsträger das amtliche Kennzeichen ungestempelt wiederholt werden. Für die Ausgestaltung, Anbringung und Beleuchtung gelten die Absätze 1, 1 a oder 1 b, 2 und 4 entsprechend.
      (6) Außer dem amtlichen Kennzeichen darf das Nationalitätszeichen "D" nach den Vorschriften der Verordnung über internationalen Kraftfahrzeugverkehr vom 12. November 1934 (RGB1. I S. 1137) angebracht werden.
      (7) Einrichtungen aller Art, die zu Verwechslungen mit amtlichen Kennzeichen Anlaß geben oder die Wirkung dieser Zeichen beeinträchtigen können, dürfen an Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern nicht angebracht werden; über Ausnahmen, insbesondere für die Zeichen "CD" (Fahrzeuge von Angehörigen anerkannter diplomatischer Vertretungen) und "CC" (Fahrzeuge von Angehörigen zugelassener konsularischer Vertretungen), entscheidet der Bundesminister für Verkehr nach § 70. Als amtliche Kennzeichen im Sinne dieser Vorschrift gelten auch die nach der Verordnung über internationalen Kraftfahrzeugverkehr angeordneten oder zugelassenen Kennzeichen und Nationalitätszeichen.


      Bereifung und Lauffläche (§ 36)

      (1) Maße und Bauart der Reifen von Fahrzeugen müssen den Betriebsbedingungen, besonders der Belastung und der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs, entsprechen. Sind land- oder forstwirtschaftliche Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuge des Straßenunterhaltungsdienstes mit Reifen ausgerüstet, die nur eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit zulassen, müssen sie entsprechend § 58 für diese Geschwindigkeit gekennzeichnet sein. Bei Verwendung von M + S - Reifen (Winterreifen) gilt die Forderung hinsichtlich der Geschwindigkeit auch als erfüllt, wenn die für M + S - Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit unter der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs liegt, jedoch
      1. die für M + S-Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit im Blickfeld des Fahrzeugführers sinnfällig angegeben ist,
      2. die für M + S-Reifen zulässige Höchstgeschwindigkeit im Betrieb nicht überschritten wird.
      Reifen oder andere Laufflächen dürfen keine Unebenheiten haben, die eine feste Fahrbahn beschädigen können; eiserne Reifen müssen abgerundete Kanten haben. Nägel müssen eingelassen sein.

      (1 a) Luftreifen, auf die sich die im Anhang zu dieser Vorschrift genannten Bestimmungen beziehen, müssen diesen Bestimmungen entsprechen.
      (2) Die Räder der Kraftfahrzeuge und Anhänger müssen mit Luftreifen versehen sein, soweit nicht nachstehend andere Bereifungen zugelassen sind. Als Luftreifen gelten Reifen, deren Arbeitsvermögen überwiegend durch den Überdruck des eingeschlossenen Luftinhalts bestimmt wird. Luftreifen an Kraftfahrzeugen und Anhängern müssen am ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein. Das Hauptprofil muß am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt. Jedoch genügt bei Fahrrädern mit Hilfsmotor, Kleinkrafträdern und Leichtkrafträdern eine Profiltiefe von mindestens 1 mm.
      (2 a) An Kraftfahrzeugen - ausgenommen Personenkraftwagen - mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h und an ihren Anhängern dürfen die Räder einer Achse entweder nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein. Personenkraftwagen sowie andere Kraft-fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 t und einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h und ihre Anhänger dürfen entweder nur mit Diagonal- oder nur mit Radialreifen ausgerüstet sein; im Zug gilt dies nur für das jeweilige Einzelfahrzeug. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die nach § 58 für eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h gekennzeichneten Anhänger hinter Kraftfahrzeugen, die mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h gefahren werden (Betriebsvorschrift). Satz 2 gilt nicht für Krafträder - ausgenommen Leichtkrafträder, Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor.
      (2 b) Reifenhersteller und Reifenerneuerer müssen Luftreifen für Fahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h mit ihrer Fabrik- oder Handelsmarke sowie mit Angaben kennzeichnen, aus denen Reifengröße, Reifenbauart, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitskategorie, Herstellungs- bzw. Reifenerneuerungsdatum hervorgehen. Die Art und Weise der Angaben werden im Verkehrsblatt bekanntgegeben.


      Radabdeckungen, Ersatzräder (§ 36a)

      (1) Die Räder von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern müssen mit hinreichend wirkenden Abdeckungen (Kotflügel, Schmutzfänger oder Radeinbauten) versehen sein. (2) Absatz 1 gilt nicht für:
      l. Kraftfahrzeuge mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h,
      2. die Hinterräder von Sattelzugmaschinen, wenn ein Sattelanhänger mitgeführt wird, dessen Aufbau die Räder überdeckt und die Anbringung einer vollen Radabdeckung nicht zuläßt; in diesem Falle genügen Abdeckungen vor und hinter dem Rad, die bis zur Höhe der Radoberkante reichen,
      3. eisenbereifte Fahrzeuge,
      4. Anhänger zur Beförderung von Eisenbahnwagen auf der Straße (Straßenroller) ,
      5. Anhänger, die in der durch § 58 vorgeschriebenen Weise für eine Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 km/h gekennzeichnet sind,
      6. land- oder forstwirtschaftliche Arbeitsgeräte,
      7. die hinter land- oder forstwirtschaftlichen einachsigen Zug- oder Arbeitsmaschinen mitgeführten Sitzkarren (§18 Abs. 2 Nr. 6 Buchstabe b),
      8. die Vorderräder von mehrachsigen Anhängern für die Beförderung von Langholz.
      (3) Für außen an Fahrzeugen mitgeführte Ersatzräder müssen Halterungen vorhanden sein, die die Ersatzräder sicher aufnehmen und allen betriebsüblichen Beanspruchungen standhalten können. Die Ersatzräder müssen gegen Verlieren durch 2 voneinander unabhängige Einrichtungen gesichert sein. Die Einrichtungen müssen so beschaffen sein, daß eine von ihnen wirksam bleibt, wenn die andere - insbesondere durch Bruch, Versagen oder Bedienungsfehler - ausfällt.
      Moin, Moin,
      kleine Anmerkung:

      der preis eines 07 Kennzeichens variiert! In Bonn liegt es bei 175€ p.M. Man muss in BN auch jedes Jahr zum Tüv um sich die fahrtauglichkei zu bestätigen (muss aber nix eingetragen sein oder so.)

      Seit wann darf der TÜV einfach austragen? Das ist ja ganz was neues. Ein TÜV-Prüfer kann den Wagen bis zur Klärung der Sachlage vorrübergehend Stillegen, darf aber nicht einfach so, ohne dein einverständniss Austragungen vornehmen! Einmal eingetragen gilt ein Bestandsrecht. D.h. wenn sich die Gesetzeslage ändert muss man nichts wieder abbauen, da man es ja eingetragen hat.
      Sonst hätten jetzt auch viele Geländewagenbesitzer ein echtes Problem. Der Rammschutz darf nicht mehr die Ausmaße haben wie damals. Heute ist der Bügel den meine Ma auf Ihrem Pajero hat verboten, aber eingetragen. Daher bleibt der da wo er ist. Obwohl das Gutachten vom KBA zurückgezogen worden ist.

      Austragen darf der TÜV nicht einfach so, da muss dann noch ein unabhängiger Sachverständiger ran, den man selbst bestimmen darf. Wenns dem TÜV nicht passt können die noch ein Gegengutachten machen. Nach gerichtsbeschluss wird erst ausgetragen.

      Wenn der TÜV einem natürlich sagt, sollen wir das dan hier direkt machen? Und man sagt ja, selber schuld.

      Stillegen darf der TÜV auch nur wenn eine Akute gefährdung des Verkehrs oder ein schwerer Mangel vorliegt!

      Gruss Micha
      1991 Nissan Maxima (3.0l 170PS) zu verkaufen
      1996 Mitsubishi Eclipse Targa (2.0l 150PS) im Umbau
      1982 Ford Transit Hymercar (2,4l 63PS) Mein Urlaub
      1968 Mercedes Benz 280 SL (2,8l 176PS) restauriert
      Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

      07er Youngtimer-Kennzeichen für Fzge ab 20 Jahren

      Es wird wegfallen. Es werden keine mehr ausgegeben und bestehende werden nicht mehr verlängert!

      Grund ist vermutlich die Steuer, die den Ländern durch die Lappen gehen. Die Kfz-Steuereinnahmen geht an die Länder, nicht an den Bund. Die Länder waren es, die erheblich darauf gedrängt hatten das Alter auf 30 Jahre hochzusetzen. Auf einen Kompromiß von 25 Jahren wollten sie sich nicht einlassen.

      Alles aktuelle könnt ihr beim DEUVET nachlesen:

      deuvet.de/07/start.htm


      :sneg:
      www.mazda-team.de

      Türen ohne Griffe:

      Ein Griff muss mindestens vorhanden sein. Ich weiß es zwar nicht 100%, aber die 3 und 5 Türer können diesen Griff auch an der Kofferraumklappe haben.
      Aber ein Griff ist vorgeschrieben, kannst ja nochmal gucken ob die Dodge und der Renault diese nicht auch haben.

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