Weltmeister Schumacher durch mehr PS beflügelt

      Weltmeister Schumacher durch mehr PS beflügelt

      Regelrecht beflügelt hofft Michael Schumacher auf seiner Paradestrecke "Circuit de Nevers" auf eine Fortsetzung seines Höhenflugs.
      Wir sind nun im WM-Kampf in einer besseren Situation als zuletzt", verwies der siebenmalige Formel-1-Weltmeister aus Kerpen auf seine imposante Aufholjagd bei den beiden nordamerikanischen Rennen. In Magny-Cours wird Schumacher der Sieg allerdings nicht so leicht in den Schoß fallen wie beim Skandalrennen in Indianapolis.
      Beim Großen Preis von Frankreich trifft der Ferrari-Star wieder auf die geballte Konkurrenz. Trotzdem sagte Schumacher zuversichtlich. "Wir haben große Fortschritte gemacht. Ich hoffe, dass wir wieder richtig wettbewerbsfähig sind."

      Nachdem der Internationale Automobil-Verband (FIA) den sieben Michelin-Teams trotz ihres Startverzichts in den USA ein mildes Urteil signalisiert hat, dürfte das zehnte Saisonrennen sportlich ablaufen. Auch wenn die endgültige Entscheidung erst am 14. September fällt, herrscht nun zumindest vorläufig wieder einigermaßen Normalität.

      Michelin, das wegen seiner unzureichenden Reifen letztendlich die Schuld am ganzen Schlamassel trug, ebnete durch seine Ankündigung, die betrogenen Fans von Indianapolis zu entschädigen, den Weg dazu. WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Jarno Trulli, die mit Reifen des französischen Konzerns fahren, begrüßten die Initiative.

      Nach ihrer Zwangspause dringen vor allem McLaren-Mercedes, BMW-Williams und natürlich Renault bei seinem Heimrennen auf sportliche Revanche. "Das wird ein ganz enger Kampf", kündigte Alonso an. Der Spanier führt mit 59 Punkten zwar immer noch klar die WM-Wertung an, aber Räikkönen (37) und Michael Schumacher (34) schöpfen nach den beiden jüngsten Nullnummern des Renault-Piloten neue Hoffnung im Titelrennen. "Was die WM anbelangt, ist die Situation wieder etwas offener geworden", sagte Schumacher.

      Mit neuen Seitenflügeln am Ferrari und einer Ausbaustufe des Motors mit ein paar PS mehr will Schumacher beim Großen Preis von Frankreich den Rückstand weiter reduzieren. "Ich benötige aber mehr als einen Sieg hier, damit es ein echter Dreikampf wird", sagte der 84-malige Grand-Prix-Gewinner.

      "Es wäre aber ein wichtiger Schritt dazu." Aber auch die Konkurrenten warten mit aerodynamischen Neuerungen auf, so dass der Ausgang des Rennens völlig offen erscheint. Schumacher gewann auf dem 4,411 Kilometer langen Retortenkurs schon sieben Mal. Im Vorjahr düpierte Ferrari die Widersacher mit einem vierfachen Boxenstopp. 2002 krönte sich der Deutsche dort zum schnellsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte.
      Raikkönen und Alonso trauerten der verpassten Chance nach, in Indianapolis zu punkten. "Natürlich bin ich enttäuscht, konnte aber unter den Umständen nichts machen", zeigte der finnische Silberpfeil- Pilot notgedrungen Verständnis für den Startverzicht der Michelin- Teams. "Jedes Rennen, das wir nicht fahren, hilft uns nicht bei der Jagd auf Alonso." Der Spanier bedauerte, kampflos zehn Zähler verloren zu haben: "Die Bedingungen waren halt so."

      Ansonsten hielten sich die fünf bei der FIA-Pressekonferenz anwesenden Fahrer mit Kommentaren zu der Farce vom 19. Juni zurück. Schumacher forderte die Medien auf, daraus "kein größeres Casino zu machen". Fakt sei, dass ein Reifenproduzent Probleme gehabt habe. Er sei überzeugt, dass die Formel 1 in die USA zurückkehre.

      Ralf Schumacher, der am 30. Juni seinen 30. Geburtstag feierte, glückte in Magny-Cours 2003 der letzte von bislang sechs Grand-Prix-Siegen. Im Vorjahr konnte er wegen seines schweren Unfalls in Indianapolis nicht starten.

      Dieses Mal ist der Toyota-Pilot trotz eines erneuten Crashs auf dem US-Hochgeschwindigkeitskurs im Freitagtraining wieder dabei. "Ich bin hundertprozentig fit", hatte er schon im Vorfeld erklärt.

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      "Immer wenn ich ein Schild mit Tempolimit 30 sehe, denke ich man muss ja nicht alles glauben, was man sieht!"

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