Angepinnt Toyota History

    Toyota History

    Toyota

    Nichts ist unmöglich bei Toyota. Firmengründer Kiichiro Toyoda begann 1926 als Fabrikant für Webstühle, das erste Auto folgte 1935, zwei Jahre später startete die Produktion. Zuerst gab es den Toyoda-Schriftzug nur auf japanisch, später folgte eine lateinische Version für den Weltmarkt. Erst 1990 wurden die drei Ellipsen entwickelt, aus denen sich das T für Toyota zusammensetzt. Die große Ellipse steht für den technologischen Fortschritt, die kleinen sollen das Herz des Kunden und des Autos symbolisieren. Zusammen versinnbildlichen die Ellipsen Kundenzufriedenheit, Teamgeist und Fortschrittswillen.
    (Autobild)


    Dank an Cappin
    Sixty years ago, in 1937, the Toyota Motor Co. Ltd (TMC) was first established as a spin-off from Toyoda Automatic Loom Works, one of the world's leading manufacturers of weaving machinery.
    The Toyoda Automatic Loom Works was then headed by Japan's "King of Inventors" Sakichi Toyoda. The patent rights to one of his machines had been sold to Platt Brothers (UK) and provided the seed-money for the development and test building of Toyota's first automobiles.

    August 1997 marked the 60th anniversary of TMC. The fledgling company founded by Kiichiro Toyoda, Sakichi's son, has blossomed into the third largest automotive company in the world.

    In the late 1950’s production systems were improved, culminating in the establishment of the 'Toyota Production System'. It became known as TPS in 1970 but was established much earlier by Taïchi Ohno. Based on the principles of Jidoka, Just-in-time and Kaizen, the system is a major factor in the reduction of inventories and defects in the plants of Toyota and its suppliers, and it underpins all our operations across the world.

    Toyota launched its first small car (Model SA) in 1947. Production of vehicles outside Japan began in 1959 at a small plant in Brazil, and continued with a growing network of overseas plants. Toyota believes in localising its operations to provide customers with the products they need, where they need them. This philosophy builds mutually beneficial long-term relationships with local suppliers and helps the company fulfil its commitments to local labour.

    Over and above manufacturing, Toyota also has a global network of design, research and development facilities, embracing the three major car markets of Japan, North America and Europe.

    In every community in which the company operates, Toyota strives to be a responsible corporate citizen, because close relationships with people and organisations in the local community are essential contributors to mutual prosperity. Across the world, Toyota participates enthusiastically in community activities ranging from the sponsorship of educational and cultural programmes to international exchange and research.

    Today, Toyota is the world's third largest manufacturer of automobiles. It is by far the largest Japanese automotive manufacturer, producing more than 4.5 million vehicles per year, equivalent to one every six seconds. In the time it has taken you to read this paragraph, we'll have produced at least another three or four cars!
    My Cars :
    • 91' Honda CRX ED9
    • 93' Mitsubishi Colt CA0
    • 91' Honda Prelude BA4

    Zur Entstehung von Toyota

    1997 feierte die Toyota Motor Corporation ihr 60jähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß wurden am Genfer Automobilsalon auf dem Toyota-Stand drei ganz besondere Modelle gezeigt.

    Diese drei Modelle - der AA aus dem Jahre 1936, der 2000GT aus dem Jahre 1966 und der Picnic, eines der neuesten Modelle von Toyota - verdeutlichen die Veränderungen, die bei Toyota seit der Firmengründung in den Dreißiger-Jahren stattgefunden haben. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Unternehmen von einem Webstuhlhersteller, der ausschließlich auf dem japanischen Markt tätig war, zum drittgrößten Fahrzeugproduzenten der Welt, der in allen Teilen der Erde Autos, Liefer- und Lastwagen fertigt und verkauft.

    Die ersten Jahre

    Der Unternehmensgründer von Toyota stammte aus bescheidenen Verhältnissen. Es hätte wohl kaum jemand gedacht, daß Sakichi Toyoda, der 1867 als Sohn eines armen Zimmermannes geboren wurde, dazu bestimmt war, eine der größten Unternehmens-gruppen der Welt aufzubauen.

    Sakichi war einer der ersten Japaner, die erkannten, welche neuen Ideen und wirtschaftlichen Chancen mit der Öffnung der japanischen Häfen für den Außenhandel Ende des 19. Jahrhunderts verbunden waren. Außerdem war er ein großartiger Erfinder, der zu seinen Lebzeiten nicht weniger als 84 Patente für neue Erfindungen erhielt.

    Seine berühmteste Erfindung war der automatische Webstuhl aus Holz im Jahre 1897. Sakichi brachte damit in Japan erstmals einen Webstuhl zum Einsatz, der nicht mehr ausschließlich mit menschlicher Kraft betrieben wurde, sodaß ein Arbeiter zwei oder drei Webstühle gleichzeitig bedienen konnte. Dieser Webautomat war nicht nur leistungsfähig und sparte Kosten, sondern produzierte auch eine besonders hochwertige Stoffqualität.

    In den darauffolgenden Jahren verbesserte Sakichi seine Webstühle immer weiter. Die wahrscheinlich wichtigste Neuheit, die Sakichi für seine Webstühle konstruierte, war eine Vorrichtung, durch die die Maschine automatisch zum Stillstand kam, sobald ein Faden riß oder ausging, und die auch heute noch in Webstühlen verwendet wird.

    Die Webstühle von Sakichi erzeugten daher ohne Schwankungen ein Produkt hervorragender Güte. So wurde eine Tradition bei Toyota gegründet, der zufolge Maschinen und Anlagen nur dann zum Erfolg führen, wenn sie Produkte von gleichbleibend hoher Qualität erzeugen.

    Der Einstieg in die Automobil-Produktion

    Der Erfolg von Sakichis Webautomat war der direkte Auslöser für den Schritt in die Automobilproduktion in den Dreißiger-Jahren. Nach jahrelangen Verbesserungen und Verfeinerungen drang der gute Ruf der Produkte der "Toyoda-Werke für Webautomaten" allmählich auch über die Grenzen Japans hinaus.

    Besonders in England gab es Webstuhlhersteller, die sich für Sakichis Maschinen interessierten. England war damals noch weltweit das Zentrum der Textilindustrie. 1929 erwarb die Firma Platt Bros., Englands führender Webstuhlhersteller, für 100.000 japanische Yen die Exklusivrechte an der Herstellung und dem Vertrieb des Webautomaten von Toyoda in allen Ländern außer Japan, China und den Vereinigten Staaten.

    Dieses Geld wurde Sakichis Sohn Kiichiro Toyoda anvertraut, der den Wissensdurst und das handwerkliche Geschick seines Vaters geerbt hatte. Mit großem Weitblick investierte er dieses Geld in einen neuen Unternehmensbereich bei Toyoda, der konkurrenzfähige Automobile fertigen sollte, und zwar nur in Japan und ausschließlich unter Verwendung japanischer Bauteile und Technologien.

    Zu der damaligen Zeit war das keine leichte Aufgabe, denn der japanische Markt wurde von Ford und General Motors beherrscht, die riesige Mengen von Montagesätzen aus den USA nach Japan lieferten, aus denen dort Automobile gefertigt wurden.

    Aber Kiichiro und ein kleines Team arbeiteten eifrig in einer Ecke der Toyoda-Webautomatenfabrik und stellten schließlich 1935 ihren ersten Prototypen fertig - den A1.

    Im September 1936 brachte Toyota dann die ersten Serienfahrzeuge auf den Markt - Toyota Model AA Sedan und Toyota Model AB Phaeton. Im August des Jahres 1937 wurde die Toyota Motor Company als eigenständiges Unternehmen gegründet, und 1938 wurde ihr erstes Werk in Koromo im Zentrum Japans - heute Toyota City - eröffnet.

    Unter den Mitarbeitern wurde ein Wettbewerb veranstaltet, bei dem ein neuer Name für das Unternehmen gefunden werden sollte. Aus Toyoda wurde die "Toyota Motor Company", um zu betonen, daß in dem neuen Unternehmen auch ein neuer Geist herrschte.

    Am Anfang hatte das junge Unternehmen mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen. Kurz nach seiner Gründung brach in Japan Krieg aus, der von 1940 bis 1945 dauerte, und in den Kriegsjahren war es praktisch unmöglich, das für die Automobilproduktion erforderliche Material zu beschaffen. Nach dem Krieg waren die Fabriksanlagen von Toyota durch Bombenangriffe teilweise zerstört, Japans Wirtschaft befand sich im Chaos, und die Zukunftsaussichten waren düster.

    Dennoch gelang es Toyota, im September 1945 die Produktion wiederaufzunehmen. In den ersten Nachkriegsjahren traf die Unternehmensleitung von Toyota eine äußerst wichtige Entscheidung. Sie hatte erkannt, daß man den japanischen Markt für Auslandsimporte öffnen würde, und daß sich die großen amerikanischen Hersteller auf mittelgroße und größere Fahrzeuge konzentrierten. Daher beschloß Toyota, den direkten Wettbewerb zu vermeiden und sich kleineren Autos zuzuwenden.

    Ein neues Zeitalter

    Der erste Prototyp für einen Kleinwagen von Toyota wurde 1947 fertiggestellt. Die Produktion war jedoch gerade erst in Gang gekommen, als das Unternehmen mit knapper Not der nächsten Katastrophe entrann. Zur Bekämpfung der Inflation leitete die japanische Regierung 1949 strenge Maßnahmen zur Beschränkung der Geldmengen ein, was die Kaufkraft der Konsumenten verringern sollte. Der drastische Rückgang der Nachfrage nach Autos brachte Toyota - ebenso wie viele andere Unternehmen - an den Rand des Bankrotts. Es kam außerdem zum einzigen Streik in der Geschichte des Unternehmens, bei dem die Arbeiter gegen Zwangsentlassungen protestierten.

    Schließlich erzielten Geschäftsführung und Belegschaft eine Einigung, die eine Reduzierung der Mitarbeiterzahl von 8.000 auf 6.000 und den Rücktritt sämtlicher Führungskräfte, an deren Spitze Unternehmenschef Kiichiro Toyoda, beinhaltete.

    In der nächsten Entwicklungsphase übernahmen zwei neue Führungskräfte die Geschäftsleitung bei Toyota. Eiji Toyoda und Shoichi Saito besuchten die USA und sahen sich aus nächster Nähe die Fertigungsmethoden von Ford an. Sie lernten aus dem Gesehenen und Taiichi Ohno entwickelte mit einigen zusätzlichen Verbesserungen das weltbekannte Produktionssystem von Toyota.

    Auch dieses System wurde später durch die Einführung von Kanban (just-in-time), durch Qualitätskontrolle und andere Methoden zur Steigerung von Qualität, Leistung und Fertigungsgeschwindigkeit immer weiter verbessert.

    Außerdem begann Toyota mit dem ersten Crown (1955), dem Kleinlastkraftwagen Dyna (1956), dem ersten Corona (1957) und dem Publica (1961) seine Produktpalette zu erweitern. Der Publica war Toyotas Vorstellung von einem "Volkswagen", d.h. einem Fahrzeug, das sich der Durchschnittskonsument leisten konnte. 1966 kam die erste Version des Corolla auf den Markt, der bis heute insgesamt mehr als 20 Millionen mal verkauft und zum beliebtesten Auto der Welt wurde.

    Zu dieser Zeit erlebte Toyota sein rasantestes Wachstum. In den Sechziger-Jahren begann man in Japan zu exportieren. Die japanische Industrie befand sich in einem starken Aufschwung, und 1967 lag Japan mit seiner damaligen Jahresproduktion von drei Millionen Automobilen noch vor Westdeutschland und war zum zweitgrößten Automobilhersteller der Welt nach den USA aufgestiegen.

    Trotz der durch die Ölkrise in den Siebziger-Jahren verursachten Probleme erweiterte Toyota sowohl in Japan, als auch auf der ganzen Welt weiterhin seinen Wirkungsbereich. Es wurden zunehmend Produktionsstätten im Ausland eröffnet, da Toyota eine immer größere Nähe zu den jeweiligen Märkten erreichen wollte, um besser auf marktspezifische Kundenwünsche eingehen zu können.

    Lage und Zukunftsaussichten

    1996 stellte Toyota ungefähr 4,75 Millionen Fahrzeuge in 25 verschiedenen Ländern her, die an Kunden in mehr als 160 Ländern auf der ganzen Welt verkauft wurden.

    Auch für die Zukunft hat Toyota eindeutig Prioritäten:

    Eine Produktplanung, bei der zukünftiger Bedarf auch weiterhin rechtzeitig erkannt wird und man mit wettbewerbsfähigen Produkten schnell darauf reagiert.
    Vollste Konzentration, unter Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten, auf die wichtigsten Bereiche Sicherheit, Umwelt und Energieersparnis.
    Die Weiterführung der Globalisierungspolitik, unter Berücksichtigung nationaler und regionaler Bedürfnisse.
    Schöne neue Welt

    Toyotas Vision von der Zukunft ist ebenso ehrgeizig wie Kiichiro Toyodas erste Pläne zur Entwicklung eines Automobilunter-nehmens rein japanischen Ursprungs.

    Die Unternehmensplanung sieht vor, bis zum Jahr 1998 zwei Drittel aller außerhalb Japans verkauften Toyotas in ausländischen Werken zu bauen, und die "Vision", die Toyota für das Jahr 2005 verfolgt, sieht eine Belebung der Unternehmenskultur von Toyota, eine weitere weltweite Leistungssteigerung und den Aufbau einer Unternehmensidentität vor, der zufolge Toyota ein pflichtbewußtes Mitglied der Gemeinschaft aller Nationen ist.

    DIE GESCHICHTE VON TOYOTA

    1890
    Sakichi Toyoda perfektioniert den hölzernen Handwebstuhl von Toyoda.

    1897
    Sakichi Toyoda perfektioniert den hölzernen Webautomaten von Toyoda.

    1929
    Die Patentrechte werden an die Firma Platt Bros. in England verkauft.

    1936
    Die beiden Toyota-Modelle AA Sedan und AB Phaeton werden eingeführt.

    1937
    Die Toyota Motor Company wird gegründet.

    1938
    Das Werk Honsha wird in Betrieb genommen.

    1950
    Der einzige Streik, der je bei Toyota stattfand, wird beigelegt.

    1957
    Die ersten Toyotas werden in die USA exportiert.

    1959
    Das Werk Motomachi wird in Betrieb genommen.

    1959
    In Brasilien wird das erste ausländische Toyota-Werk errichtet.

    1962
    Der einmillionste Toyota wird hergestellt.

    1966
    Das Werk Takaoka wird in Betrieb genommen.

    1968
    Die Jahresproduktion übersteigt zum erstenmal die Millionenmarke.

    1970
    Das Werk Tsutsumi wird in Betrieb genommen.

    1972
    Die Jahresproduktion übersteigt zum erstenmal zwei Millionen.

    1973
    Calty Design Research Inc. im kalifornischen Newport Beach wird eröffnet.

    1977
    Das Toyota Technical Center, USA Inc., in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan wird eröffnet.

    1979
    Das Werk Tahara wird in Betrieb genommen.

    1980
    Der dreißigmillionste Toyota wird hergestellt.

    1980
    Die Jahresproduktion übersteigt zum erstenmal drei Millionen.

    1986
    Der fünfzigmillionste Toyota wird hergestellt.

    1987
    Das Technikzentrum im belgischen Zaventem wird eröffnet.

    1989
    EPOC Designzentrum im belgischen Zaventem wird eröffnet.

    1990
    Toyota Motor Europe Marketing & Engineering wird in Brüssel (Belgien) gegründet.

    1990
    Die Jahresproduktion übersteigt zum ersten Mal vier Millionen.

    1991
    Der siebzigmillionste Toyota wird hergestellt.

    1992
    Toyota Motor Manufacturing UK geht in Burnaston, Derbyshire in Betrieb.

    1993
    Der achtzigmillionste Toyota wird hergestellt.

    1996
    Der neunzigmillionste Toyota wird hergestellt.
    My Cars :
    • 91' Honda CRX ED9
    • 93' Mitsubishi Colt CA0
    • 91' Honda Prelude BA4

Weitere Partner von Jacatu:

Schrubbkarre  Cheats  Team Vogt  Oldieboard  Automarkt  Auto  Versicherungvergleich online  Auto Magazin  TitanXXL