Angepinnt Mitsubishi History

    Mitsubishi History

    Mitsubishi

    Ein dreiflügliges Rautenzeichen bildet das Markenlogo der 1870 gegründeten Firma Mitsubishi. Es entstand aus den Samuraiwappen der Firmengründer Iwasaki und Yamanouchi. Dreigeteiltes Eichenlaub und Diamanten sind stilistisch zu einem Signet gefasst. Das erste Auto mit diesem Markenlogo rollte bereits 1917 vom Band. Die drei Diamanten verkörpern zugleich japanische Tugenden: gesellschaftliche Verantwortung(was sich unsere Unternehmen ruhig mal zu Herzen nehmen könnten! Cap.), Fairness und Völkerverständigung durch Handel. Der Firmenname steht ebenfalls für diese Leitbilder: Mitsu heißt übersetzt drei, und Bishi bedeutet Diamanten. Die Automobilproduktion im großen Stil begann 1959, die ersten Modelle für Deutschland wurden 1977 exportiert.
    (Autobild)


    Dank an Cappin

    Ergänzung laut Mitsubishi Electric:
    Der Name "Mitsubishi bezieht sich auf das bekannte Symbol der "Drei Diamanten". "Mitsubishi" ist eine Kombination aus den Wörter mitsu (= drei) und hishi (= Wasserkastanie). Dieses Wort wurde im Japanischen lange Zeit benutzt, um die Form eines Diamanten zu beschreiben. Yataro Iwasaki, Gründer der alten Mitsubishi-Organisation, wählte die "Drei Diamanten" als Wappen seines Unternehmens.

    Um 1870 gründete Yataro Iwasaki mit drei gemieteten Dampfschiffen ein Transportunternehmen. In den folgenden Jahren expandierte das Unternehmen konstant zu einer Flotte mit mehr als 30 Schiffen. Hierdurch konnte Mitsubishi eine starke Basis in der modernen Schiffsindustrie aufbauen. Zusätzlich dehnte Mitsubishi sein Geschäft in verschiedene andere Industriebereiche aus. Die erste dieser neuen Unternehmungen war der Kohlebergbau, der 1881 durch den Kauf der Takashima Grube begründet wurde. Die zweite war der Schiffbau, der 1884 durch die Anmietung der Nagasaki Docks aus staatlichem Besitz in die Wege geleitet wurde. Diese beiden Geschäftsbereiche wurden zum Herzen der neuen Mitsubishi.

    Der zweite Präsident der Gesellschaft, Yanosuke Iwasaki, änderte den Firmennamen von Mitsubishi Mail Steamship Company in Mitsubishi Company und widmete seine ganze Aufmerksamkeit der Strukturierung seiner zwei neuen Geschäftsbereiche. Weitere Präsidenten aus der Iwasaki-Familie folgten dem Beispiel ihrer Vorgänger und bauten die Firma um die Bereiche Erzbergbau, Steinkohlebergbau, Schiffsbau, Bankwesen, Handel und Immobilien aus.

    Mitsubishi entwickelte sich zu einem sehr großen Familienunternehmen mit mehr als 70 Firmen. Um die Aktivitäten der wachsenden Firmenfamilie zu koordinieren, wurde im Jahr 1937 das "Mitsubishi Kyogikai" (das Top Management Meeting) gegründet. Obwohl diese Versammlung als wichtiges Forum diente, lag der eigentliche Zusammenhalt der Firmen in der Management-Philosophie von Mitsubishi, die auf drei fundamentalen Prinzipien beruht: Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, Integrität und Fairness, Internationale Verständigung durch Handel.

    Die Mitsubishi Holding wurde im Zuge der Nachkriegspolitik der Dezentralisierung ökonomischer Macht aufgelöst. Es entstanden verschiedene unabhängige Unternehmen, von denen viele immer noch den Namen "Mitsubishi" tragen und das Wappen der "Drei Diamanten" verwenden, wie z.B. die Mitsubishi Bank, Mitsubishi Motors, und nicht zuletzt Mitsubishi Electric. Obwohl die Unternehmen alle autonom sind und sich unabhängig entwickeln, profitieren sie alle von dem Gemeinschaftssinn, der sich in der gemeinsamen Geschichte und Kultur begründet. (Cap)
    Mitsubishi Motors in Deutschland - 1977 bis 1993

    1977: Der Startschuss. Die MMC Auto Deutschland GmbH geht aus der Trapp Motor Group hervor. 60 Angestellte bauen in der Bundesrepublik eine Händlerorganisation auf. In der Rüsselsheimer Unternehmenszentrale stehen 7.000 qm Lagerfläche zur Verfügung. Der Startschuss fällt mit der Einführung des Galant. Das Coupé Celeste und der erste Lancer folgen noch im selben Jahr. Mit 5.500 verkauften Mitsubishi Fahrzeugen erzielt das motivierte Team bereits im ersten Jahr einen Achtungserfolg.

    1978: Das sportliche Sapporo Coupé kommt auf den deutschen Markt. 1978 wird rückblickend ein entscheidendes Jahr in der MADG Geschichte. Der Grund hierfür ist ganz einfach: Der erste Colt wird präsentiert und etabliert sich als das Mitsubishi Auto in Deutschland überhaupt. Die Attribute des Golf Konkurrenten sind bereits damals die gleichen wie heute. Die Kunden schätzen den Colt vor allem wegen seiner Geräumigkeit, Wirtschaftlichkeit, extrem hohen Zuverlässigkeit und seinem hervorragenden Preis-/ Leistungsverhältnises.

    1979: Der erste Quantensprung. MADG durchbricht die Schallmauer von 20.000 in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen.

    1980: Der Lancer bekommt Zuwachs. Lancer 2000 Turbo nennt sich der kräftige Sprössling. 170 PS und ein Höchstmaß an Agilität lassen die dynamische Lancer Version bei Motorsportbegeisterten gut ankommen. Am Anfang der neuen Dekade stellt MADG ihren ersten Transporter in Deutschland vor - den L300. Der Transport-Klassiker verbraucht bereits 1980 unter 10 Litern Kraftstoff bei 65 PS Leistung. Der L300 wird als Transporter, Bus und Fahrgestell mit Fahrerkabine für Sonderaufbauten angeboten.

    Auch der Galant erlebt seine erste Neuauflage und bekommt einen deutlich größeren Innenraum. Er wird mit zwei Benzinern und einem Turbodiesel angeboten. Zudem besteht er seinen ersten großen Härtetest unter wissenschaftlicher Beobachtung. Bei einem Dauertest der TH Darmstadt spult der Mitsubishi Mittelklässler in kürzester Zeit 500.000 Kilometer ab, ohne Spuren von Verschleiß zu zeigen. Durch die angewachsene Produktpalette schafft MADG einen Erfolg, der heute nicht mehr möglich ist: Die Mannschaft um Geschäftsführer Hanns Trapp-Dries verdoppelt das Vorjahresergebnis. MADG verkauft drei Jahre nach der Unternehmensgründung bereits erstaunliche 42.000 Einheiten im Mutterland des Automobils.

    1981: Mitsubishi ist auf Deutschlands Straßen präsent. 100.000 Fahrzeuge mit dem Drei-Diamanten-Logo sind auf deutschen Straßen zugelassen.

    1982: MADG stellt den Leicht-Lkw Canter vor. Der 5,5 Tonner ist die deutsche Version des in Asien erfolgreichen Fuso Lastwagens. Gewerbetreibende aus vielen Branchen finden wegen seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und seines günstigen Preis-/ Leistungsverhältnisses schnell Gefallen am Mitsubishi Lkw. Die Vorstellung des sportlichen Modells Starion läutet bei MADG ein neues Zeitalter in der Motoren-Technologie ein: ab Frühjahr 1982 sind alle MMC Modelle auch mit Motoren mit Turboaufladung zu haben.

    Wegen des großen Erfolgs der ersten fünf Unternehmensjahre stößt MADG in Rüsselsheim buchstäblich an seine Grenzen. Im benachbarten Trebur entsteht die neue deutsche Unternehmenszentrale von Mitsubishi. Auf 200.000 qm Fläche befindet sich nun das Zentrallager, angrenzend der Büro- und Verwaltungstrakt. Von hier aus werden die rund 800 Händler zwischen Garmisch und Sylt beliefert - wenn möglich über Nacht. Auch die Logistik wird weiter verbessert. Um die Händler im süddeutschen Raum effektiv mit Ersatzteilen zu versorgen, wird in Fürth ein Teiledepot eingerichtet.

    Die gute Qualität der Fahrzeuge und den hohen Servicegrad belohnen die Kunden mit eiserner Treue: 95 Prozent geben bei einer Studie an, als nächstes Auto wieder einen Mitsubishi zu kaufen.

    1983: Gemeinsam mit wenigen anderen Herstellern hebt Mitsubishi eine vollkommen neue Fahrzeuggattung aus der Taufe - die Großraumlimousine. Mit dem Space Wagon möchte MMC dem veränderten, aktiven Freizeitverhalten der Gesellschaft gerecht werden. Der Pionier unter den Vans verfügt über einen großen Innenraum und bietet Platz für sieben Passagiere. Der Fahrer braucht trotzdem nicht auf den unkomplizierten Fahrkomfort einer Limousine zu verzichten.

    Im selben Jahr erscheint ein Offroader auf der Bildfläche, der wie kein anderes Fahrzeug das Image von Mitsubishi geprägt hat. Der Pajero, längst ein Klassiker in diesem Segment, war die japanische Antwort auf den zu Beginn der achtziger Jahre stark expandierenden Geländewagenmarkt. Der Nachfolger des in Japan sehr erfolgreichen PX 33 findet nicht zuletzt in der Bundesrepublik einen in dieser Größenordnung nicht erwarteten Freundeskreis. Der Allradantrieb im Pajero zieht so viele Käufer an, dass bald auch die Karosserie des L300 auf die technische Plattform des kompromisslosen Geländewagens montiert wird.

    In diesem richtungsweisenden Jahr verkauft MADG den 75.000. Colt. Dieses Jubiläum wird begleitet von einer besonderen Auszeichnung. Der kompakte Colt belegt den 1. Platz in der ADAC Pannenstatistik. In Trebur hat man bereits Erfahrung mit dem Siegerpodest - schließlich belegt der Colt bereits zum dritten Mal hintereinander diese erstrebenswerte Pole Position.

    1984: Dieses Jahr steht wieder einmal im Zeichen des Colt. MADG stellt die zweite europäische Generation des Colt vor. Die Schräghecklimousine ist mit drei Motoren erhältlich. Kurz danach wird die Modellreihe mit der Präsentation eines neuen Lancers komplettiert. Die technisch verwandte Stufenhecklimousine hat einen für damalige Verhältnisse in dieser Klasse gigantischen Kofferraum mit 410 Litern Fassungsvermögen.

    Im Spätsommer des selben Jahres erscheint der neue Galant auf dem deutschen Automobilmarkt. Signifikante Merkmale der noblen Mittelklasselimousine sind überdurchschnittliche elektronische Serienausstattung und hoher Fahrkomfort. Zudem ist der Galant eines der ersten Autos mit einem aktiven Fahrwerk - wieder eine Pionierleistung der Mitsubishi Ingenieure. Der Galant in der Version 2000 GLS setzt in der Ausstattung neue Maßstäbe: ABS, elektrisch verstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung und eine elektronisch geregelte Klimaanlage sind etwa bei den deutschen Herstellern zu diesem Zeitpunkt nur in der absoluten Oberklasse zu haben. Bei MADG hat dies alles die Topvariante des Galant serienmäßig.

    Im Herbst erweitert MADG das Pajero Angebot um eine vierte Variante mit einer Länge von 4,6 Metern, einem vergrößerten Laderaum und sieben Sitzen.

    Die Neuauflage des Sportwagens Starion verfügt über 180 PS und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von rasanten 230 Stundenkilometern.

    Die in Deutschland härter gewordenen Abgasnormen stellen MADG vor keine Probleme, da ein Katalysator in Japan bereits seit 1975 Vorschrift ist. Ähnlich verhält es sich mit der Pflicht für einen zweiten Außenspiegel. Diesen haben Mitsubishi Fahrzeuge schon seit Jahren serienmäßig.

    1985: Die Großraumlimousine Space Wagon erhält optional Allradantrieb. Für den Kunden hält MADG in diesem Jahr eine besondere Bescherung bereit - die Preise für Fahrzeuge mit Katalysator werden um 500 DM gesenkt.

    Im selben Jahr erhält die MMC Auto Deutschland GmbH einen Engel - und zwar einen der besonderen Art. Die "Jury Umwelt" verleiht Mitsubishi den "Blauen Umweltengel" für die Modelle Colt, Lancer und Galant.

    1986: Der Lancer Kombi 4WD ist das erste Auto von Mitsubishi mit permanentem Allradantrieb. Zudem erweist er sich - keine Überraschung bei einem Auto mit dem Drei-Diamanten-Logo - als preisgünstigster seiner Klasse. Aufgrund der geringen Störanfälligkeit ihrer Fahrzeuge gewährt die MADG von nun an auf alle Modelle die 3-Jahres-Garantie bis 100.000 Kilometer. Mit dieser Garantieleistung setzt Mitsubishi Mitte der Achtziger einen echten Standard.

    1987: Der neue Sapporo betritt die Bühne. Er ist serienmäßig mit elektronisch geregeltem Fahrwerk, ABS und die Automatik-Version ist mit Klimaanlage ausgestattet. Von nun an gibt es für alle Pkw-Modelle den geregelten 3-Wege-Katalysator serienmäßig ohne Aufpreis - ein weiteres Beispiel für die umweltorientierte Politik von Mitsubishi. Im gleichen Jahr erhält MADG einen Umweltpreis vom Verband Deutscher Waldbesitzer.

    Der neue L300 besticht durch seine kompakte, sportliche und zeitlose Karosserie. Dieses Styling wird zehn Jahre lang nur behutsam modifiziert werden, denn der L300 präsentiert sich bereits 1987 eigenständig als moderner Klassiker und stürmt die Spitzenplätze in den Zulassungsstatistiken.

    Bis auf den Colt 1200 sind jetzt alle Mitsubishi Modelle mit geregeltem 3-Wege-Katalysator ausgerüstet.

    Um die wachsende Zahl der Mitsubishi Händler und Kunden schneller und effektiver mit Ersatzteilen versorgen zu können, werden drei Depots in Deutschland bezogen - in Holzgerlingen bei Stuttgart, Buchholz bei Hamburg und in Roth (vormals Fürth). Durch dieses Logistiksystem können 95 Prozent der Bestellungen bereits am nächsten Morgen beim Händler abgeliefert werden.

    1988: Nach aufwendigen Dauerversuchen in allen Klimaregionen der Erde und unzähligen Testkilometern erscheint im Frühjahr die neue Galant Generation. Bei der nunmehr vierten Auflage des Modells wurden bei der Entwicklung erstmals speziell europäische Anforderungen berücksichtigt. Nicht zuletzt deshalb - und wegen seiner revolutionären Serienausstattung - steigt der Galant schnell zum Bestseller auf.

    Im gleichen Jahr wartet MADG mit einem weiteren Highlight auf: der neue Colt setzt mit seinem unverwechselbaren Design neue Maßstäbe in der Kompaktklasse. Wie zuvor bereits der Galant erhält auch der Colt den von der "Bild am Sonntag" durchgeführten Kritikerpreis "Das goldene Lenkrad". Parallel kommt die nächste Auflage des Lancer auf den Markt.

    Für die vielen Händler im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen entsteht in Herne bei Bochum das vierte Ersatzteildepot von Mitsubishi.

    1989: Der Lancer, bisher nur mit Stufenheck lieferbar, wird um eine Fließheckvariante erweitert.

    Ein rundes Jubiläum begeht die MADG in einem Jahr, das reich an bahnbrechenden Firmen-Ereignissen werden soll: der 500.000. Mitsubishi wird in der Bundesrepublik zugelassen. Zudem wird die 3-Jahres-Garantie um den Inter-Euro Service erweitert. Somit ist schnelle Hilfe durch ein europaweites Netz von Notfallzentralen überall garantiert.

    Das Ersatzteillager in Trebur stößt an seine Grenzen. Zur Entlastung wird in Flörsheim, wenige Kilometer von Trebur entfernt, ein fünftes Teiledepot eingerichtet.

    1990: Mit einer umfangreichen Modellpalette in allen Segmenten sichert sich Mitsubishi eine solide Basis, um der explosionsartig ansteigenden Nachfrage in den neuen Bundesländern gerecht zu werden. Dank eines rasant konzipierten Händlernetzes gelingt es dem Importeur in Rekordzeit, in dem neuen Markt Fuß zu fassen. Dies wird im Jahr 1991 mit einer Zulassungszahl von 94.000 Fahrzeugen belohnt.

    Die Mitsubishi Garantieleistungen werden auf die Nutzfahrzeugpalette ausgedehnt.

    1991: Der Geländewagenmarkt erlebt die Neuauflage eines modernen Klassikers - des Pajero. In nur wenigen Jahren ist es MMC gelungen, den beliebtesten Offroader auf dem deutschen Markt zu stellen.

    Um auch im obersten Marktsegment vertreten zu sein, entwickelt Mitsubishi ein Fahrzeug, das vom Komfort und in der Ausstattung weit über dem Galant liegt. Das neue Flaggschiff Sigma avanciert schnell zum neuen Statussymbol im Mitsubishi Programm.

    In Zossen bei Berlin entsteht unter dem Teiledepot das zentrale Schulungszentrum von MADG, eine der größten Investitionen eines japanischen Unternehmens in den neuen Bundesländern. Der Komplex umfasst ein Hotel und einen Trakt für Händler-Schulungen und Seminare.

    1992: Das Schulungszentrum in Zossen wird um ein sechstes Ersatzteildepot erweitert, um vor allem die Händlerklientel in den neuen Bundesländern mit Teilen und Zubehör versorgen zu können.

    Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Automobilhersteller Chrysler entwickelt Mitsubishi ein emotionales Sportcoupé. Das PS starke Modell mit dem Namen Eclipse verkauft sich bereits im ersten Jahr 4.640-mal.

    Eine weitere Neuerung im Jahre 1992 ist die Neuauflage des Colt, die dieses Mal von der Präsentation eines fünftürigen Lancers begleitet wird. Das rundere äußere Erscheinungsbild gibt der kompakten Linie einen starken eigenständigen Charakter.

    Der Eclipse bleibt nicht die einzige sportliche Versuchung für die Mitsubishi Kunden. Mit dem 3000GT nimmt MMC ein Sportcoupé der Superlative mit ins Programm. Der Supersportwagen verfügt neben einer exzellenten Ausstattung und Motorisierung über Allradautomatik, Allradlenkung und ein elektronisch gesteuertes Fahrwerk - und das alles zu einem einmaligen Preis-/Leistungsverhältnis.

    Um der weiter steigenden Nachfrage nach Großraumlimousinen gerecht zu werden, erscheint im selben Jahr die Neuauflage des Space Wagon. Dazu erlebt der Space Runner sein Debüt. Mitsubishi ist damit dem Trend zur Kompaktraumlimousine um Jahre voraus. Der Space Runner ist 22,5 cm kürzer als der Wagon, verfügt über fünf Sitze und eine Schiebetür für die Fondpassagiere.

    1993: Fünf Jahre nach dem letzten Galant entwickelt Mitsubishi eine neue Version mit Doppel-Airbag, ABS und Zentralverriegelung als serienmäßigen Bestandteil der Zweilitervariante. Weiterhin entwickelt Mitsubishi im selben Jahr das Konzept eines Pick-ups, der aufgrund seiner großen Ladefläche gewerblich, aber wegen seiner geschmackvollen Karosserie auch als Freizeitauto genutzt werden soll. Das Ergebnis ist der in Thailand gefertigte L200.

    Ähnliche Attribute treffen auch auf zwei Kombis zu, die MADG ebenfalls 1993 präsentiert. Beide sind echte Lademeister - der Lancer Kombi fasst 1.339 Liter, der Edeltransporter Sigma Kombi sogar 1.459 Liter bei umgeklappten Rücksitzlehnen. Damit war der Importeur einmal mehr bestens gerüstet für die steigenden Platzansprüche, die die Deutschen an ihre Fahrzeuge stellen.

    Teil 2 folgt ....
    My Cars :
    • 91' Honda CRX ED9
    • 93' Mitsubishi Colt CA0
    • 91' Honda Prelude BA4

    Mitsubishi Motors in Deutschland - 1994 bis 2003

    1994: Bis zum Ende des Jahres hat MADG bereits 932.000 Fahrzeuge auf dem deutschen Markt verkauft.

    1995: Ein entscheidendes Jahr für MMC und MADG. In diesem Jahr läuft der erste europäische Mitsubishi vom Band. Gemeinsam mit dem niederländischen Staat und dem schwedischen Automobilhersteller Volvo betreibt MMC im niederländischen Born das Werk NedCar - Produktionsstandort des Mitsubishi Carisma. Die familienfreundliche Mittelklasselimousine bietet für MADG den Vorteil, dass sie ohne Importbeschränkungen und nah am deutschen Kunden gebaut wird. Das moderne Konzept der schmucken Fließhecklimousine ist bis ins Detail auf die Bedürfnisse der europäischen Familie abgestimmt und überzeugt durch eine tolle Ausstattung zu einem tollen Preis.

    Die Carisma Produktion ist nicht die einzige einschneidende Veränderung bei Mitsubishi. Unter dem Namen HSR-V wird in Japan der erste direkteinspritzende Ottomotor der Welt entwickelt. Später, unter dem Namen GDI, wird er als Meilenstein in der Motorentechnik in der weltweiten Fachpresse gefeiert.

    Die Nachfrage nach Großraumfahrzeugen steigt. Der Space Gear komplettiert die "Mitsubishi Space Line". Der Van mit acht Sitzen ist 24 cm höher als der Space Wagon.

    Aufgrund des überragenden Erfolgs des Eclipse entscheidet sich MADG, drei Jahre nach der Einführung ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen, um den steigenden Ansprüchen seiner Zielgruppe zu entsprechen.

    1996: Der Canter wird erneuert und europäisiert. Die komplette Montage erfolgt in einem neuen Werk von MMC in Portugal.

    Drei Jahre nach seinem erfolgreichen Debüt erscheint der L200 in einem neuen Kleid. Ähnlich wie beim Pajero möchte MADG mit dem Pick-up für den privaten Gebrauch einen Trend setzen.

    Die Carisma Familie erhält Zuwachs. Eine Stufenheckvariante mit einem um 50 Liter größerem Kofferraumvolumen verleiht der Mittelklasselimousine einen klassischen Auftritt.

    Bereits zuvor stellt MADG die neue Colt Generation vor. Bei knappen Ausmaßen und großem Innenraum erfüllt er die Anforderungen eines modernen Stadtautos perfekt. Der Lancer ist ein Beispiel für die hervorragende Qualität der Mitsubishi Fahrzeuge - von den 180.000 bisher in der Bundesrepublik verkauften Stufenhecklimousinen, fahren noch immer 78 Prozent auf deutschen Straßen.

    1997: Mitsubishi ist seit 20 Jahren auf dem deutschen Markt. Das Jubiläumsjahr beginnt mit der Präsentation der sechsten Galant Generation. Als Limousine und Kombi löst er den Sigma als MMC Topmodell ab und erreicht mit seiner Ausstattung, Motorisierung und seinen Sicherheitsstandards das Niveau einer Oberklassenlimousine - zu einem deutlich geringeren Preis. Als erster Mitsubishi verfügt der Galant über Seiten-Airbags serienmäßig.

    Der direkteinspritzende Benzinmotor GDI wird mit Lob der Fachpresse überhäuft und erhält bedeutende Technologieauszeichnungen. Auf der IAA in Frankfurt feiert der GDI im Carisma seine vielbeachtete Europapremiere.

    Generationswechsel an der Firmenspitze. Firmengründer Hanns Trapp-Dries zieht sich in das zweite Glied zurück. Sein Sohn Christian übernimmt die Geschäftsführung, weiterhin unterstützt von Geschäftsführer Horst Wiltmann.

    Das Händlernetz der MADG ist qualitativ und quantitativ ständig gewachsen. Im Jahr 1997 umfasst es etwa 900 Vertragshändler, die für ständig steigende Zulassungszahlen sorgen.

    Seit 1977 verkaufte die MADG mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge. Mit einem Marktanteil von etwa 1,8 Prozent sind die Autos mit den drei Diamanten ein beständiger Bestandteil auf dem deutschen Automobilmarkt. Auch in Zukunft wird Deutschland daher in der globalen Strategie der Mitsubishi Motors Corporation eine Schlüsselrolle zukommen.

    1998: Novum in der Firmengeschichte - erstmalig wird ein Fahrzeug über das Händlernetz der MADG vertrieben, das nicht zur Mitsubishi Fahrzeugpalette gehört. Der Offroader Galloper wird vom koreanischen Industrieunternehmen Hyundai Precision gefertigt, basiert allerdings auf der Vorgängergeneration des Pajero und findet aufgrund seines hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnisses sofort über 2.000 Käufer in Deutschland.

    Ein Van-Pionier findet seinen Nachfolger - der Space Wagon der dritten Generation wird vom zweiten in Deutschland erhältlichen GDI-Motor angetrieben und ist die Antwort auf die Mobilitätsbedürfnisse größerer Familien.

    Mit dem Pajero Sport betritt ein zweiter Geländewagen mit dem Namen des Offroad-Klassikers die Bühne. Er zeichnet sich durch großen Komfort und eine Top-Ausstattung aus.

    1999: Das letzte Jahr des Jahrtausends steht bei Mitsubishi im Zeichen einer echten Modelloffensive. Zwei neue Fahrzeuge aus der Europaproduktion, zugeschnitten auf den europäischen Markt, stellen sich in Deutschland vor. Der kompakte Space Star schließt die Lücke in einem der wichtigsten Segmente in der Bundesrepublik. Dabei erweitert er die Kompaktklasse um ein Auto mit Minivan-Anleihen. Gefertigt wird er wie der Carisma in Born. Weiter südlich, in der Nähe der italienischen Automobilmetropole Turin, entsteht ein vollkommen neuer, kleiner Geländewagen mit zwei bekannten Namen. Der Pajero Pinin, als kleiner Bruder des Offroad-Klassikers, gefertigt in der legendären piemontesischen Karosserieschmiede Pininfarina, rundet die umfangreiche Mitsubishi Geländewagenfamilie nach unten ab und möchte vor allen Dingen eines vermitteln: Spaß auf und abseits der Straße.

    Ein weiterer Vorreiter erfährt einen Modellwechsel: Der Space Runner stellt sich in neuem Gewand, aber mit bereits bewährten Eigenschaften vor. Alle drei in diesem Jahr vorgestellten Autos haben eines gemeinsam - sie werden von der mittlerweile prächtig eingeführten Benzin-Direkteinspritz-Technik angetrieben.

    2000: Im März führt MADG den neuen Pajero auf dem deutschen Markt ein. Das rundum erneuerte Flaggschiff der Mitsubishi Geländewagenpalette setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe: Selbsttragende Karosserie und Einzelradaufhängung rundum sorgen für limousinenähnlichen Fahrkomfort bei nach wie vor erstklassigen Geländeeigenschaften und moderatem Verbrauch. Im August kann das Unternehmen auf der Produktseite seinen Händlern und Kunden noch ein weiteres Highlight anbieten - einen leistungsstarken und verbrauchsgünstigen Diesel-Direkteinspritz-Motor. Vorgestellt wird er zunächst in der erfolgreichen Mittelklasse-Limousine Carisma. Der neue Dieselmotor mit 1,9 Litern Hubraum verfügt über die richtungsweisende und wirtschaftliche Common Rail-Technologie und wird in zwei Leistungsstufen mit 102 und 115 PS angeboten. Damit kann Mitsubishi Motors als einziger Hersteller im wichtigen Mittelklasse-Segment die zukunftsweisende Direkteinspritz-Technologie in Otto- (GDI) und Diesel- (DI-D) Motorenkonzepten präsentieren. Der Pajero Sport Geländekombi präsentiert sich mit einem noch dynamischeren Design, mit der Kombination aus einem 3,0 Liter V6-Motor und 4-Stufen-Automatik sowie einer noch hochwertigeren Ausstattung. Der Pajero Pinin 5-Türer ergänzt im November 2000 die Pajero Familie.

    Im Herbst tritt Michael Goldschmidt als neues Mitglied in die Geschäftsleitung der MADG ein und unterstützt zunächst Asataka Kuni, Horst Wiltmann und den Hauptgeschäftsführer Christian Dries bei ihren Aufgaben. Die Zahl der von MADG in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge liegt mittlerweile bei 1,3 Millionen Stück.

    2001: Erstmals gelingt es einer Frau, die Rallye Paris Dakar zu gewinnen. Die Kölnerin Jutta Kleinschmidt, die auf einem Pajero der MMC Auto Deutschland GmbH antritt, siegt als erste Frau bei der schwersten Rallye der Welt. Zugleich gewinnt Tommi Mäkinen die legendäre Rallye Monte Carlo auf einem Mitsubishi Lancer GT EVO VI.

    Auf der Produktseite gibt es einen Neuzugang in der Pajero Familie zu vermelden. MADG führt eine 1,8 Liter Variante des Pajero Pinin mit permanentem Allradantrieb ein. Die "Light"-Version des Pinin, der nach wie vor auch mit dem 2,0 Liter GDI Benzin-Direkteinspritzer und dem zuschaltbaren SS4-i Allradantrieb angeboten wird, rundet die Pinin Baureihe nach unten ab und bietet einen kostengünstigen Einstieg ins Pajero Allrad-Fahrvergnügen.

    Insgesamt sind am Jahresende 2001 seit 1977 rund 1,35 Millionen Mitsubishi Fahrzeuge in Deutschland zugelassen worden, darunter ca. 85.000 Nutzfahrzeuge einschließlich leichter Lkw vom Typ Canter, deren Import und Vertrieb die MADG im Jahr 1982 startete. Auch der im November 2001 mit Facelift und 15 PS Leistungsplus versehene Pick-up L200 hat mit rund 28.000 Zulassungen zu diesem Erfolg beigetragen. Er wurde 1993 eingeführt und ist in Deutschland seit Jahren Marktführer in seinem Segment.

    2002: Mitsubishi feiert in diesem Jahr Jubiläum: "25 Jahre Mitsubishi in Deutschland", da sollen auch die Mitsubishi Kunden Grund zum Feiern haben. Unter dem Motto "Go Silver" bietet Mitsubishi attraktive Sondermodelle der Fließhecklimousine Carisma und des kompakten Space Star mit Kundenpreisvorteilen von bis zu 1.600 Euro (Space Star bis zu 1.420 Euro). Obendrein wird eine Jubiläumsfinanzierung für alle Mitsubishi Modelle mit 0,25% effektivem Jahreszins angeboten.

    Mit Wirkung vom 2. April 2002 übernimmt die MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH (MMD), eine 100%ige Tochter von Mitsubishi Motors Europe B.V., nach der Zustimmung durch die zuständige Kartellbehörde den Vertrieb von Mitsubishi Fahrzeugen in Deutschland. Das neuorganisierte Unternehmen hat seinen Sitz am angestammten Importeursstandort im hessischen Trebur. Das neue Management unter Führung von Thomas Holtgräfe, Bernd Hoch und Hartmut Swietlik setzt zudem auf die Erfahrung der komplett übernommenen Mitarbeiterschaft der MMC Auto Deutschland GmbH - dem bisherigen Importeur- und auf das bestehende Händlernetz.

    Im Juni wird der Pajero Classic eingeführt, eine preislich attraktive Ergänzung der Pajero Angebotspalette mit einer drei- und fünftürigen Variante auf Karosseriebasis des Pajero V 20. Die Produktphilosophie des Pajero Classic läßt sich leicht auf einen Nenner bringen: "Viel Auto fürs Geld". Dazu tritt im Sommer der Space Star des neuen Modelljahrganges 2003 an, gründlich renoviert, mit einem optischen Facelift und ab Oktober auch mit neuen Motoren.

    2003: Das Jahr 2003 steht auch produktseitig ganz im Zeichen der globalen Neuausrichtung von MMC, und die seit 2002 eingeleitete Produktoffensive von Mitsubishi schreitet in Europa und damit auch in Deutschland zügig und plangemäß voran: Nach den überarbeiteten Modellen Space Star (Juni 2002) und der Präsentation und Einführung des überarbeiteten Pajero (Februar 2003, nun mit Mitsubishi Active Stability Control und Mitsubishi Active Traction Control) folgen im Mai 2003 das innovative Crossover-Modell Outlander (2,0 Liter Benziner) und Anfang September die vierte Modellneuheit innerhalb von fünfzehn Monaten - der neue Mitsubishi Lancer.

    Mit einer klassischen Stufenhecklimousine und einem lifestylegerechten Kombi als verfügbaren Karosserievarianten deckt die inzwischen nun neunte Lancer Generation einen Großteil des Bedarfs im europäischen Compact Car Segment ab. Ebenso verhält es sich mit den drei Benzintriebwerken, einem 1,3l / 60kW / 82PS-Motor (nur für Limousine), einem 1,6l / 72kW / 98PS- Motor, und einem 2,0l / 99kW / 135PS-Motor (zunächst nur für Kombi).

    Im November rundet der Outlander mit dem 2,4 Liter MIVEC Benzinmotor den Reigen der Neuvorstellungen für 2003 in Deutschland ab.


    Für die MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH endet mit 2003 ein erfolgreiches Jahr: trotz eines mit -0,49 Prozent rückläufigen Gesamtmarktes wird im Pkw Bereich mit 36.191 Mitsubishi Zulassungen ein beachtliches Plus von 4,8 Prozent erzielt. Der Marktanteil von Mitsubishi in Deutschland erhöht sich mit diesem Ergebnis von 1,06 auf 1,12 Prozent. Rechnet man die als Nutzfahrzeug zugelassenen L200 Pick-up Modelle hinzu, so wurden 2003 in Deutschland insgesamt 39.339 Mitsubishi Modelle neu registriert.
    My Cars :
    • 91' Honda CRX ED9
    • 93' Mitsubishi Colt CA0
    • 91' Honda Prelude BA4

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